Runde Sache? Dysons Cinetic Big Ball Absolute Staubsauger im Test

tsillenceVor fast 15 Jahren startete der erste Dauertest bei MacManiacs mit dem DC05. Dieser wurde später (voll funktionsfähig) abgegeben und gegen den DC36 getauscht. Nun nach weiteren 4,5 Jahren Dauertest des DC36 (ebenfalls ohne den geringsten Mangel) wird selbiger vom Cinetic Big Ball absolute abgelöst. Ich habe keine Zweifel, dass auch dieser viele Jahre treue Dienste leisten wird. Für uns steht Dyson für bewährte Qualität die jeden Cent des hohen Anschaffungspreises wert ist. Aber nun wollen wir uns den neuen Cinetic Big Ball mal genauer ansehen und schauen, ob das Upgrade zum DC36 auch das Geld wert ist und was man für selbiges bekommt!

Die Modelle

Auch vom Cinetic Big Ball bietet der Hersteller unterschiedliche Varianten an. Diese unterscheiden sich im Grunde aber nur durch das beigepackte zubehör und einhergehend damit die Farbgebung des Oberteils der Zykloneinheit.

Basismodell ist die Variante “Musclehead” (blau), die, wie der Name schon sagt, die “Musclehead” Bodendüse als “Hauptdüse” beigepackt hat. Allen Modellen liegen Kombidüse und Polsterdüse bei. Preisgleich gibt es auch das Modell “Parquet” (lila) das noch eine Parkettdüse und eine extra weiche Düse für empfindliche Oberflächen beilegt. So gesehen der bessere Deal.

Für etwa 40€ mehr kann man das Modell “Animalpro” (grau) erstehen und erhält für den Aufpreis eine mini Turbinenbürste sowie eine große Turbinenbürste mit Carbonfasern dazu.

Das bei uns getestete Modell “Absolute” (ebenfalls grau) legt für nochmals 50€ extra schließlich noch eine flexible Fugendüse oben drauf. Was man letztlich benötigt hängt natürlich stark vom Nutzungsverhalten und der Wohnung bzw. dem Haus ab. Unsere Redaktionskatze Leihka freut sich über das Modell “absolute”.

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Verpackung

Zu großem Teil kann man die Verpackung als gut bezeichnen. Dyson verwendet hier sehr viel Karton, speziell in der Schachtel unbedruckten braunen Karton. Lediglich anstatt der vielen einzelnen Plastiktüten für jedes Zubehörteil hätte ich mir etwas nachhaltiges gewünscht.

Hier ein kleiner Zeitraffer vom Auspacken des unglaublich umfangreichen Zubehörs 😉

Das Design

Ein Punkt, der irgendwie allen Reviews zu Dyson Produkten gemein zu sein scheint, ist ein Kommentar zum Design. Ich bin froh, dass Dyson nach wie vor Produkte entwickelt, die “anders” aussehen als die langweilige Konkurrenz. Und selbst bei der Zyklon-Staubsaugerkonkurrenz sucht Dyson nach wie vor seinesgleichen. Sieht einfach gut aus, der Big Ball, finde ich. Hochwertiger zudem, als die Vorgängermodelle.

Ich gebe aber zu, dass ich sicherlich auch ein Fan des Designs bin und es ohne Zweifel viele Nutzer gibt die einen Dyson eher ob der hohen Saugkraft, langen Garantie und  der nicht vorhandenen Folgekosten kaufen und das Design eher “in Kauf” nehmen.

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Das getestete Modell “absolute” ist in grau mit roten Akzenten gehalten und entspricht damit in der Farbgebung definitiv mehr meinem Geschmack als das Lila des DC36 der zuvor seinen Dienst versah.

(c) Dyson
(c) Dyson

Beim neuen Modell sitzt der Staubbehälter zudem wesentlich “tiefer” im großen ballförmigen Motorteil. Das senkt den Schwerpunkt und hilft dabei, dass sich der Staubsauger nach einem Umkippen selbständig wieder aufrichten kann.

Qualitätsanmutung

Dyson hat vor vielen Jahren umgesattelt bei Staubsaugen fast ausschließlich auf Kunststoff zu setzen. Hatte ich beim Wechsel vom DC05 zum DC36 noch Bedenken, das Kunststoffsaugrohr würde über die Jahre dem Edelstahlrohr unterlegen sein so haben sich diese Bedenken in Wohlgefallen aufgelöst, kein einziges Plastikteil am DC36 war auch nach über vier Jahren beschädigt, selbst Kratzer hielten sich in Grenzen.

Auch der CY22, der hier getestete Cinetic Big Ball weist keinerlei Metallteile am Gehäuse auf, alles ist aus Plastik. Ich habe keine Bedenken, dass auch hier das Gerät ausgesprochen langlebig und robust sein wird – dieser Testbericht wird aber natürlich ergänzt, sollte sich das Gegenteil herausstellen.

Alle Teile machen einen sehr hochwertigen und keinesfalls unterdimensionierten Eindruck (mit einer Ausnahme, dazu später mehr), Tasten und Schnapper rasten satt ein und halten die Teile perfekt in Position. Ebenfalls gut gelöst: Alles was man als Nutzer drücken bzw. bedienen kann ist in leuchtendem rot gehalten. Super!

Nun zur “Ausnahme”: Ein/Ausschalter sowie die Taste zum Kabelaufrollen erscheinen recht filigran und ich möchte sie, ganz ehrlich, nicht mit dem Fuß bedienen. Beim DC05 waren dies noch richtig dicke Tasten, beim DC36 eher kleine Schalter aber beim hier im Test befindlichen Modell sind diese kleinen Schalter auch noch nach hinten hervorstehend. Mit den Fingern erreicht man sie gut und kann sie super bedienen, die Druckpunkte sind gut, aber mit dicken Pantoffeln möchte ich das dann doch nicht.

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Ansonsten, wie gesagt, alles top. Nichts wackelt, Verbindungen rasten gut ein, das Rohrsystem erscheint dicht im Rahmen des Möglichen. Sehr gut.

Wartung & Entleerung

Speziell die ersten Dyson Modelle hatten oft mit der Kritik zu kämpfen, dass man bei der Entleerung sehr schnell in einer Staubwolke stehen würde. Stimmte  zum Teil sogar. Beim alten DC05 musste man den Staubbehälter zum Entleeren umdrehen – unpraktisch. Der DC36 hatte dann schon die bekannte Klappe an der Unterseite des Staubbehälters was die Sache schon erleichterte.

Beim Cinetic Big Ball nun “rutscht” quasi die Außenhülse des Staubbehälters  tief in den Müllbeutel und danach erst schwenkt die Klappe am Boden auf. Ich war zunächst vorm Eintreffen des Testmusters mehr als skeptisch – das Patent funktioniert allerdings wunderbar. Man kann den Staubbehälter bequem oben am Griff halten und die eigentliche Schmutzentleerung erfolgt tief im Mistkübel. Perfekt.

(c) Dyson
(c) Dyson

Pro-Tipp: Mülleimer VORHER ausleeren, dann den Staub aus dem Dyson. Und ich empfehle den Dyson eher häufig zu entleeren, das vermeidet z.B. beim Einsaugen von größeren Papierstücken das Verstopfen des Behälters.

Das “Ball”-Konzept

Der “BigBall” wirbt mit zwei Dingen: Er sei extrem wendig, sagt Dyson. Zudem richte er sich selbst wieder auf, sollte er mal umgefallen sein. Letzteres kam beim putzigen DC36 bei allzu ruppiger Fahrweise durchaus ab und an mal vor – der CY22, sollte er tatsächlich mal kippen, richtet sich tatsächlich selbst wieder auf. Das ist toll.

(c) Dyson
(c) Dyson

Aber: Der CY22 hat insgesamt durchaus ein merkliches Gewicht. Mit ca. 10kg ein normales Staubsaugergewicht, aber dadurch kippt er grundsätzlich schon mal wesentlich weniger leicht, als der kleine DC36 oder vergleichbare kleine Modelle. Und: Der Cinetic Big Ball könnte etwas besser rollen. Natürlich ist er nicht schwergängig oder schwer manövrierbar – ganz und gar nicht – aber er könnte noch eine Spur besser rollen und auf Ruck am Saugrohr schneller in die Gänge kommen.

Das “Cinetic” Konzept

Grundsätzlich arbeiten ja alle Dyson Staubsauger nach dem selben Prinzip. Die Luft wird durch den Motor angesaugt und beschleunigt und wird dann durch sogenannte “Zyklone”, nennen wir es mal “Düsen” in dem futuristisch aussehenden Kopfteil des Schmutzbehälters auf sehr hohe Geschwindigkeit gebracht. Einhergehend mit der Entstehung eines Wirbels schleudert selbiger dann die Schmutzpartikel in den Auffangbehälter während saubere Luft nach außen dringt.

Während der alte DC05 hier nur einen “Zyklon” hatte hat der hier getestete “Cinetic Big Ball” schon 36 solcher “Zyklonspitzen” was zu einer noch besseren Schmutzabscheidung führen soll und die Abluft noch sauberer machen soll.

Das “Cinetic” im Namen steht lt. Hersteller übrigens dafür, dass die Spitzen der Zyklone, also quasi die engsten Stellen, aus einem flexiblen Material hergestellt sind und im Betrieb vibrieren, was ein Zusetzen mit Staub dauerhaft verhindern soll und so den wartungsfreien und vor allem Filterlosen Betrieb erst möglich machen soll. Hier ein Video von Dyson.

Merkt man davon etwas in der Praxis? Nun ja, schwer zu sagen. Die Saugkraft ist super, die “vibrierenden Zyklone” bekommt man als Anwender aber nicht zu Gesicht. Falls das Gerät in einigen Jahren mal zerlegt werden sollte, berichte ich natürlich, ob auch alle Zyklone weiterhin frei von Blockaden sind.

Saugkraft & Energieeffizienz

Auch für den CY22, den Cinetic Big Ball kann ich in meinem Test bescheinigen: Laut aber gut. Tierhaare, Krümel und sonstiger Schmutz wurden zuverlässig aufgenommen und die “Tangle Free” mini Turbinenbürste war ein Gedicht um alle Fussel von den Kissen des Sofas zu Bürsten. Für mich ein (gewohnt) tolles Ergebnis.

Mit Energieeffizienz ist das so eine Sache bei Dyson. Der Hersteller hat sogar eine eigene Website für diese Thematik erstellt. Betrachtet man “nur” die Energieeffizienzklasse so weist der Cinetic Big Ball Klasse “E” aus. Damit verbraucht er zwar mehr Strom als andere Staubsauger, letztlich liefert das aber nur einen groben Richtwert und sagt nichts darüber aus, wie gut sich ein Staubsauger im Alltag bewährt.

Und da ist halt auch das Problem. Ja, meine Waschmaschine ist ein A+++ Gerät; das bedingt aber auch einen 3,5h dauernden Waschzyklus und niedrige (teils unhygienische) Temperaturen für die Wäsche. REIN nach dem Label zu gehen hilft hier leider selten weiter, letztlich zählt bei der Waschmaschine, die Wäsche ni der für den jeweiligen Nutzer bzw. die Familie angemessenen Zeit sauber zu bekommen; und beim Staubsauger zählt, den Staub und ggf. die Tierhaare zuverlässig und schnell und ohne Staubausstoß aufzunehmen. Ob hier dann 5€mehr an Stromverbrauch am Jahresende rauskommen ist eigentlich egal. Und bei Dyson muss man eben immer Zugute halten, dass es keine Folgekosten und keine damit verbundene Umweltbelastung gibt.

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Preis

Zwar ist der Dyson Cinetic BigBall teurer als z.B. die neuen Modelle aus Gütersloh, das Modell absolute packt dafür aber auch ein Arsenal an hoch entwickelten und durchdachten Bürsten und Zubehörteilen mit in die Packung und sorgt damit preislich für Gleichstand mit der genannten Konkurrenz.

Los geht’s beim kleinsten Modell bei 529€ (UVP Dyson) und endet beim hier getesteten Modell “absolute” bei 629€ – trotz umfangreichen Zubehör aber natürlich nach wie vor eine astronomisch hohe Summe für einen Staubsauger, keine Frage.

Bedienung & Benutzung

Rätsel gibt der Dyson Cinetic Big Ball absolute dem Nutzer nie auf. Was mit einem hörbaren Klick einrastet und ineinandersteckbar ist, gehört auch zusammen. Dennoch sollte man sich speziell bei diesem Modell durchaus mit der Fülle an Zubehörteilen auseinandersetzen. Das Modell “Absolute” hat nämlich neben der üblichen “Musclehead” Bodenbürste auch die Parkettbürste, eine Turbinenbürste, eine mini Turbinenbürste für Polster, eine normale Fugen- und Bodenbürste in klein sowie ein spezielle flexible Fugenbürste im Lieferumfang. Will man hier mit allem Zubehör das Haus von oben bis unten Putzen benötigt man schon fast einen Werkzeuggürtel 😉

An “Bedienelementen” finden wir im Grunde wenige. Da wäre der Ein/Ausschalter sowie jener zum Aufrollen des Kabels und mittig im Griff ein runder roter Knopf um den Schmutzbehälter zu entriegeln. Alle weiteren “Bedienelemente”, wie schon erwähnt, sind klar und knallrot als solche gekennzeichnet.

Die Musclehead Bürste

Dyson verkauft ein eigenes Modell welches nur mit dieser Bürste ausgeliefert wird. Im Grunde handelt es sich hierbei um eine recht flexibel einsetzbare Bodenbürste mit weichen Gummilippen mit der man sowohl Teppich als auch Hartböden problemlos saugen kann.

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An der Vorderseite finden wir zudem einen Schieber um die Saugkraft etwas abschwächen zu können da diese Bürste tatsächlich, speziell bei hochfloorigen Teppichböden sich schnell mal festsaugen kann.

Hauptsächlich jedenfalls zeichnet sich der Musclehead durch eine automatische Anpassung an den jeweiligen Bodentyp aus. In der Praxis funktioniert das OK, wobei ich beim Wechsel vom Parkett zum hochfloorigen Teppich diese Anpassung als recht schwach empfand und den Kraftaufwand am Teppichboden zu hoch.

Persönlich empfand ich den Musclehead zwar als wunderbar flexibel um auch unter dem Sofa zu saugen, allerdings ist die Düse auch recht hoch und gelangt damit nur schwer unter niedrigere Vorsprünge. Durch die Gummilippen hingegen wird Schmutz sehr gut aufgenommen, auch Katzenstreu wird zuverlässig eingesaugt.

Die Turbinenbürste

Eines gleich vorneweg – anders als beim DC34, dem Handstaubsauger der hier ebenfalls im Einsatz ist sind die beim CY22 mitgelieferten Turbinenbürsten keine “aktiven” bürsten, sprich, sie haben keinen eigenen Elektromotor für ihren Antrieb eingebaut. Das ist zwar ein ganz klein wenig schade, in der Praxis vermeidet es aber anfällige Kabel und Kontakte in/am Saugrohr bzw. am flexiblen Schlauch.

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Wie schon erwähnt gibt es neben der Redaktionskatze die uns mit gefühlten Tonnen an Katzenhaaren bei der Review unterstützte auch mehrere richtig hochfloorige Teppiche. Hochfloorige Teppiche und Katzenhaare sind ein bedingt optimales Team. Für die Turbinenbürste mit ihrem Gespann aus Karbonfasern (diese sind antistatisch und nehmen Feinstaub verbessert auf) sowie Nylonborsten (diese reinigen gründlich und tief) sind aber weder Katzenhaare noch Chipskrümel von der letzten Party ein Problem. Auch hochfloorige Teppiche wurden wunderbar sauber und die Menge an Schmutz, die hier aufgenommen werden kann, ist durchaus erstaunlich.

Die “tangle-free” mini Turbinenbürste

Wer schon mal ein weißes Sofa hatte und ein farblich nur bedingt dazu passendes Haustier erkennt schon, wohin ich mit diesem Satz will. Nun, die Redaktionskatze ist zwar zu großen Teilen “Sofafarben”, die vereinzelten dunklen Haare des Winterfells zeichnen sich aber dennoch wunderbar am Sofa ab.

Und hier kommt dann die kleine Turbinenbürste (ebenfalls ohne Elektroantrieb) zum Einsatz. Sie weist zwei gegenläufige über Zahnräder verbundene Bürsten mit kurzen Borsten auf und hält tatsächlich das Versprechen, dass in der Praxis sich keine Haare in der Bürste verfangen bzw. sich dort festsetzen.

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Zum “Genuß” wird damit zwar das Abbürsten der Sofas noch lange nicht, wohl aber um ein ganzes Stück einfacher. Diesen Job hatte bisher der DC34 Car & Boat übernommen, dank Netzstrom ist hier aber der Big Ball im Vorteil – da wird nämlich kein Akku leer.

Die flexible Fugendüse

Wer sich für das Modell “absolute” entscheidet wird von Dyson auch mit dieser netten kleinen Zusatzbürste versorgt. Hierbei handelt es sich um eine längliche Kunststoffdüse mit einem flexiblen Element mit der man auch schwieriger zugängliche Stellen ganz gut erreichen kann. Speziell wenn man mal in Fugen zwischen Kästen oder zwischen Kommode und Wand kommen will, ist das ganz praktisch.

Mit dabei ist auch ein kleiner  Aufsatz mit sehr feiner Microfaser den man wunderbar zum Abstauben empfindlicherer Teile verwenden kann. Gute Idee aber jetzt grundsätzlich nicht DER Kaufentscheid.

Die Parkettdüse

Da wir mit Ausnahme der fluffigen Teppiche hauptsächlich Parkettböden und vereinzelt Fliesen haben ist die Parkettdüse eigentlich meistens neben dem Musclehead die beste Wahl für mich. Sie ist extrem flexibel und wendig und hat ein geringes Gewicht was sie auch für Treppen durchaus praktisch macht. Für mich mit der Turbinenbürste ein angenehmes Gespann. Einziger Nachteil: Die Parkettdüse hat nach wie vor keine Aufnahme um das Saugrohr mit ihr am Staubsauger zu parken.

Sonstiges

Bei der Bedienungsanleitung setzt Dyson wieder auf Pictogramme. Kann man machen, etwas mehr erklärenden Text fände ich nach wie vor nicht schlecht. Speziell bei der Vielfalt der Zubehörteile wäre es manchmal ganz praktisch zumindest in Stichworten erklärt zu haben, was wo wofür und wie verwendet werden sollte.

Was ich leider auch dem CY22 wie schon dem DC36 ankreiden muss: Die Entriegelung für das Teleskoprohr sitzt UNTEN am Rohr und nicht oben in der Nähe des Handgriffes; so muss man sich unweigerlich bücken um das Rohr auszuziehen.

Lautstärke

Außer einiger wenigen Beutelstaubsauger kenne ich eigentlich keinen wirklich “leisen” Staubsauger bei zeitgleich hoher Saugkraft. Ohne zweifel ist der CY22 aber eines der lautesten Geräte: 82dB im Betrieb ist diesbezüglich schon eine Ansage.

Klar, leiser wäre besser, dann wiederum  gibt’s andererseits recht wenige Tätigkeiten die ich “neben” dem Staubsaugen machen könnte. Dennoch finde ich, wäre es halt schon an der Zeit bei Dysons Premium Staubsaugern  zu versuchen, die Geräte etwas leiser hinzubekommen.

Videoreview

Fazit

+ relativ kompakt
+ wendig
+ einfach und “kleckerfrei” zu entleeren
+ keine mühsam auszuwaschenden Filter
+ ordentliche Saugkraft
+ kein Saugkraftverlust da beutellos
+ ergonomischer Griff
+ umfangreiches Zubehör beim getesteten Modell
+ richtet sich nach Umkippen selbständig wieder auf

– verhältnismäßig laut
– etwas fummelig kleine Tasten am Gerät
– könnte eine Spur besser abrollen
– nach wie vor sehr teuer

Persönlich finde ich den CY22 einen verdammt schicken Staubsauger der für mich den Geek zur Hausarbeit bewegt. Dank umfangreichen Zubehör ist man zudem für alle Anwendungsfälle gewappnet, das alles mit bekannten Vorteilen wie konstanter Saugkraft und extrem hoher Partikelextraktion (wichtig für Allergiker). Es ist schön, dass Dyson von Modell zu Modell auf die Nutzer zu hören scheint und die Geräte kontinuierlich verbessert.

Der Dyson absolute Cinetic Big Ball ist für mich erneut der beste Staubsauger; und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich in 2021 auch dieser Review keinerlei negative Punkte hinzufügen können werde! Falls doch – ihr wisst es als erste!

  

4 Antworten auf „Runde Sache? Dysons Cinetic Big Ball Absolute Staubsauger im Test“

    1. Hi Angelika! Davon habe ich noch nie gehört, dass man Mehl nicht saugen solle? In welchem Zusammenhang? Ich habe bislang immer alles (außer Flüssigkeiten) mit jedem Dyson gesaugt ohne auch nur einmal auf Probleme gestoßen zu sein. Auch im Internet habe ich keine Verweise auf Mehl & Dyson gefunden?

    2. Habe schon Mehl, Zucker, Salz, Asche mit einem Dyson gesaugt, war alles kein Problem. Nach Zucker oder Salz würde ich den Staubbehälter aber ausleeren, damit das Zeug nicht verklebt.

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