Activity Tracker Jawbone UP 24 im Test

UP24 0012013 darf ohne Zweifel als „Year of rise of fitness gadgets“ bezeichnet werden. Das Jahr der Fitness- und Activity Tracker. In einer zwölfteiligen Testreihe haben wir uns alles was der Markt letztes Jahr bot für euch getestet.

Anfang 2014 veröffentlichte Jawbone die nunmehr quasi dritte Generation seines Activity Trackers „UP“ unter dem Namen „UP24“. Neu ist im Prinzip die bequeme Synchronisation über Bluetooth die das lästige Anstecken des Bandes an iPhone oder Android Gerät obsolet machen sollte.

Sehen wir uns nun also das „UP24“ genauer an. Auch die seit letztem Jahr deutlich verfeinerte iOS App kommt natürlich nicht zu kurz.

UP24 003

Verpackung & Lieferumfang

Sagen wir mal Jawbone hat auf unsere Empfehlung vom letzten Jahr gehört und den Kunststoffanteil der Verpackung deutlich reduziert. Die Verpackung besteht nun nur noch außen aus dünnem Kunststoff, darin finden wir eine Kartonschale mit dem UP sowie das Ladekabel und ein Booklet zur Inbetriebnahme. Persönlich empfinde ich diese Verpackung als in jeglicher Hinsicht verbessert zum Vorjahr. Sehr fein.

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Inbetriebnahme

Das UP24 ist kinderleicht einzurichten. Bluetooth am Handy einschalten, App installieren und dann den Angaben am Bildschirm folgen. Es muss lediglich die Taste am Band gedrückt werden, schon wird die Verbindung hergestellt und das Band kann fortan genutzt werden.

Wer als neuer Nutzer noch kein Jawbone Konto hat kann dies nun ebenfalls im Rahmen der Installation anlegen. Korrekte Angaben zur Person (Geschlecht, Alter, Größe und Gewicht) müssen natürlich eingetragen werden um dem UP die Berechnung der Schrittweite bzw. der verbrannten Kalorien zu ermöglichen. Schummeln bringt’s also nicht 😉

Neu beim UP24 ist, dass die Synchronisation im Hintergrund erfolgt. Es gibt zwar im oberen Bereich der App einen kleinen Fortschrittsbalken, dieser ist aber wenig prominent und für die Benutzung eigentlich nicht relevant.

Die Hardware

Wie bereits erwähnt sprechen wir beim UP24 von der dritten Generation des UP Bandes. Während in der ersten (und leider auch zweiten Generation) Jawbone mit Problemen bei der Haltbarkeit sowie der Akkulebensdauer hatte, bleibt zu hoffen, dass hier das UP24 endlich auf ganzer Linie überzeugt. Wir werden diesen Testbericht in jedem Fall bei Bedarf aktualisieren.

An der grundsätzlichen Konstruktion hat sich äußerlich nichts verändert. Der Ladestecker wurde von 3,5mm Klinke auf 2,5mm Klinke geändert und das „Wellenmuster“ des Bandes ist beim UP24 anders als noch beim UP erster und zweiter Generation. Schick ist es nach wie vor und ich würde es immer noch als einen der schönsten Vertreter seiner Art bezeichnen.

©Jawbone
©Jawbone

Der einzige Button ist nun etwas abgerundeter an den Kanten, das Band ist grundsätzlich nach wie vor unglaublich angenehm zu tragen und man spürt es eigentlich so gut wie gar nicht – dies dürfte dem „offenen“ Design geschuldet sein. Wirklich top.
Auch das UP24 ist, wie schon sein Vorgänger, aus medizinischem „Gummi“ gefertigt, allergische Reaktionen sollten also ausgeschlossen sein.

An den verfügbaren Größen des UP Bandes hat Jawbone nichts geändert. Nach wie vor gibt s das UP24 in drei Größen zu kaufen. also unbedingt VOR der Bestellung bzw. dem Kauf das Handgelenk (Umfang) vermessen:14-15,5 cm -> grösse S15,5 – 18 cm -> grösse M18 – 20 cm -> grösse L. Die Verpackung selbst liefert aber quasi als anhebbare transparente Klappe eine Maßmöglichkeit des jeweiligen Bandes mit, so kann man auch im Elektronikgeschäft gleich vermessen, welche Größe am besten passt.

Die Funktionen der App

Eines vorneweg – und dies habe ich bestimmt schon mindestens 13 mal in den vorangegangenen Fitness-Reviews gesagt – wer grundsätzlich nicht auf Motiviationen seitens einer App udgl. anspringt, der findet auch mit diesem Band nicht die „heilige Kuh“ die zu plötzlicher Fitness führt. Dennoch, die Jawbone UP App ist nach wie vor eine der besten ihrer Art. Jawbone versteht es unglaublich gut, über die App in Verbindung mit dem Band zu motivieren.

UP by Jawbone - Aufzeichnen mit UP Move™, UP24™ (AppStore Link) UP by Jawbone - Aufzeichnen mit UP Move™, UP24™
Hersteller: Aliphcom, Inc.
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Appstore >

Das liegt einerseits daran, dass Freunde, welche ebenfalls ein UP verwenden, zum Team hinzugefügt werden können, man sich also so direkt mit Freunden messen kann, andererseits an der Timeline die alle möglichen eigenen und fremden Informationen anzeigt.

jawbone up app 01

Verwendet man eine Withings Waage z.B. so kann die Messung, auf Wunsch, in der Timeline geteilt werden, und wer IFTTT nutzt kann sogar täglich den Wetterbericht posten lassen. Viel wichtiger jedoch ist die automatische Synchronisierung über BT LE sodass die Jawbone App hier, über den Tag verteilt, Informationen zum Fortschritt darstellt. Für mich persönlich ist das sehr motivierend.
Abgerundet wird das Paket durch umfassende statistische Daten, hilfreiche und auch lustige Tips rund um Schlaf, Essen und Fitness, die Möglichkeit die Nahrungsaufnahme zu Protokollieren sowie aber auch externe Apps (wie z.B. MyFitnessPal) integrieren zu können.

Bewegungserfassung

Auch im UP24 werkelt ein Bewegungssensor von Motion X um die täglichen Schritte (und den Schlaf) aufzuzeichnen. Dabei ist die Sensorik intelligent genug um zu erkennen, dass gerade die Wand gestrichen wird, aber keine Schritte zurückgelegt werden. Letzteres wird zudem ausgesprochen genau aufgezeichnet und deckte sich im Test mit den Werten welche Konkurrenzprodukte aufzeichneten.

Zu jedem Zeitpunkt können zudem durch die Bluetooth LE Synchronisierung bequem die aktuellen Bewegungsdaten abgerufen und übersichtlich dargestellt werden. Dabei werden nicht nur zurückgelegte Schritte, sondern auch die aktive Zeit, die Entfernung sowie der errechnete Kalorienverbrauch übersichtlich dargestellt.

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Wie auch sein Vorgänger kann das UP24 bei Inaktivität warnen, der Intervall kann dabei vom Benutzer gewählt werden. Ich fände es aber schön, wenn man verschiedene Vibrationsmuster einstellen könnte, denn wenn z.B. ein Alarm alle 2000 Schritte aktiviert wurde könnte dieser zu ungünstigem Zeitpunkt vielleicht mit einer Inaktivätswarnung verwechselt werden. Verschiedene Vibrationsmuster wären also eine willkommene Erweiterung. Der Vibratormotor (schön zu erkennen am obigen Hardware-Bild, das runde Ding links der Mitte) ist zudem extrem leise aber zeitgleich wunderbar zu spüren. Ein weitere Vorteil, wenn man z.B. die Weckmöglichkeit nutzen möchte.

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Neben der ohnehin dauerhaften Bewegungsaufzeichnung bietet die App zudem die Funktion einer „Stoppuhr“. Das ist nichts anderes als die Möglichkeit, auf Wunsch einzelne Trainings gesondert aufzuzeichnen um z.B. ein Krafttraining oder eine jogging Session übersichtlich in der Timeline zu erfassen und ggf. so eine genauere Kalorienverbrauchsanalyse anzuwenden. Anhand solcher separaten Sessions kann das Band zudem kalibriert werden und so die Genauigkeit der erkannten zurückgelegten Kilometer weiter verbessert werden.

Schlaferfassung

Wie seine Vorgänger wird auch das UP24 über eine einzelne Taste gesteuert. Einmal länger gedrückt halten und das Band schaltet in den Schlafmodus. Leider hat das UP24 nicht wie das klassische UP verschiedenfarbige LEDs verbaut. Früher leuchtete im Schlafmodus noch ein blauer Mond, jetzt sind beide LEDs in der selben Farbe verbaut.

Schade ist, dass die Schlaferfassung nicht, wie bei manchen Konkurrenzbändern (z.B. Polar Loop) automatisch erfolgt. Das wäre durchaus technisch machbar gewesen. Die UP App allerdings läßt es hier zu, Schlafzeiten manuell einzutragen, was wiederum beim Loop unmöglich ist. 1:1 würde ich sagen.

Ist man am Morgen erwacht, so muß der Schlafmodus wieder durch einen längeren Tastendruck beendet werden (auch dann, wenn man von der UP Weckfunktion geweckt wurde) . Grundsätzlich gewöhnt man sich daran schnell und dies stellt keinen Nachteil dar.

Das UP verwöhnt dafür mit ausgesprochen akkuraten Schlafaufzeichnungen und vermag sogar die Schlafphasen zu erkennen und, auf Wunsch, in einer leichten Schlafphase den Wecker auszulösen (in einem vom Nutzer vorgegebenen Zeitfenster). Sehr gut gelöst!!

Nahrungsaufzeichnung

Die UP App bietet neben der Bewegungsaufzeichnung aber auch die Möglichkeit, die Nahrungsmittelaufnahme zu protokollieren. Dabei steht ein mittlerweile stattlicher Katalog an Nahrungsmitteln zur Verfügung. Schön ist die Möglichkeit auch gleich ein Foto des verzehrten Nahrungsmittels hinzuzufügen.

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Neben einer Suche über Texteingabe kann die App auch  direkt der Strichcode des Lebensmittels gescannt werden. Wer hingegen eine noch bessere Übersicht der Kalorienaufnahme möchte, kann die UP App auch bequem mit MyFitnesspal verbinden und die Aufzeichnung dort durchführen.
Für iOS-Kaffeetrinker bietet Jawbone zudem eine App zum Erfassen des täglichen Kaffeekonsums an. Ganz nett gemacht, leider aber ist UP Coffee nicht auf Deutsch und auch nicht für Android oder Windows Phone verfügbar.

UP Coffee (AppStore Link) UP Coffee
Hersteller: Aliphcom, Inc.
Freigabe: 17+
Preis: Gratis Appstore >

Persönlich bevorzuge ich MyFitnesspal da hier die Aufzeichnung unabhängig von irgendeinem externen Hersteller erfolgt. Zudem integriert sich MyFitnesspal auch mit Runtastic  – ein weiterer Vorteil für Nutzer dieser Lauf-App. Jawbone UP Schritte können übrigens auf Wunsch ebenfalls direkt bei MyFitnesspal importiert werden und so dem „Kalorienkonto“ gegengerechnet werden!

MyFitnessPal (AppStore Link) MyFitnessPal
Hersteller: MyFitnessPal LLc
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Appstore >
Runkeeper – GPS-Lauf-Tracker (AppStore Link) Runkeeper – GPS-Lauf-Tracker
Hersteller: RunKeeper, LLC
Freigabe: 4+
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Akkulaufzeit & Ladezeit

Der Synchronisation des UP24 mittels Bluetooth Low Energy musste natürlich ein gewisser Tribut gezollt werden. Während das „alte“ UP eine Laufzeit von etwa 10 Tagen erreichte,… so gibt Jawbone beim UP24 „nur“ eine Laufzeit von 7 Tagen an. In meinem Test erreichte das UP24 trotz ausgiebiger Nutzung aber immer mindestens 8 Tage Laufzeit. Außerdem sei hier angemerkt dass das UP hier nach wie vor einen der besten Werte am Markt abliefert – die Konkurrenz kommt hier teils nicht mal auf 2 Tage Laufzeit.

Update 06.11.2014

…dank eines Firmwareupdates des UP 24 erreicht das Band nun satte 14 Tage Laufzeit. Hossa, das reicht locker für die Marktführerschaft in diesem Segment! Im Test erreichten wir durch die Bank zwischen 12 und 14 Tagen Laufzeit. Wie Jawbone das bewerkstelligt? Nun, die Synchronisationen finden nicht mehr ganz so häufig statt. Meist ist es so, dass die Schrittzahl erst dann aktualisiert wird, wenn man die App öffnet, 2-3 Mal Täglich bzw. nach einem Wechsel des Modus (z.B. Wach- auf Schlafmodus etc.) wird aber weiterhin automatisch synchronisiert. Alles in allem ein Extrem willkommenes Update!

Außerdem kann ich nun, nachdem das UP 24 fast ein halbes Jahr im 24/7 Einsatz ist beruhigt feststellen: Der Akku hält. Keinerlei Mängel.

Ist der Akku fast gänzlich entleert so kann er über das beiliegende USB auf 2,5mm Klinke Kabel wieder aufgeladen werden. Ein Netzgerät liegt nicht bei, jeder moderne USB Anschluss kann aber zum Laden verwendet werden. Nach maximal 1,5h ist das UP24 wieder einsatzbereit. Um den Akku zu schonen würde ich aber empfehlen nicht bis zum letzten Tröpfchen Strom zu warten, sondern das Band zu laden, wenn man von der App das erste Mal darauf hingewiesen wurde.

Zusatzfunktionen der App

Lifeline

Auf dieser Lebenslinie wird quasi der eigene Schlaf- und Aktivitätsverlauf inklusive der Nahrungsaufnahmen und Trainingseinheiten horizontal dargestellt.

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Trends

Nutzt man das UP System bereits eine Weile, so können hier statistische Daten abgerufen werden. Tage, Wochen und Monate können als Balkendiagramme von Schritten, Kilometern, Schlafdauer usw. dargestellt werden. Man kann z.B. gelaufene Schritte der Schlafzeit oder auch die Tiefschlaf- den leichten Schlafphasen gegenübergestellt werden.

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Team

Freunde von Facebook, Twitter oder dem Adressbuch können, auf Wunsch, gesucht und dem eigenen Team hinzugefügt werden. Fortan kann man den persönlichen Fortschritt (oder die Schlafdauer) mit den Teammitgliedern teilen und auch messen. Auf Wunsch gibt es auch ein Ranking des jeweiligen Tages.

Zusatzapps

Einer der ganz entscheidenden Vorteile des UP Systems ist die Integration mit anderen Diensten. Wie schon erwähnt gibt es da MyFitnesspal aber auch IFTTT, Withings und Co. sind mit von der Partie. So kann z.B. über IFTTT automatisch ein Foursquare-Checkin beim Fitnessstudio gleich auch den Teammitgliedern der Jawbone Community mitgeteilt werden. Super!

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Intelligente Alarme

Für mich sind die intelligenten Alarme des UP einer der triftigsten Gründe, zum UP zu greifen. Ich kann guten Gewissens bestätigen, dass das (bei mir) funktioniert. Das UP weckt mich in leichten Schlafphasen und ich empfinde dieses sanfte Wecken durch die Vibrationsfunktion als ungleich angenehmer als das nervige Getröte meines Weckers. Thumbs up! Weiterer Vorteil: Es kann bequem eingestellt werden, dass z.B. wochentags um 5:30 (und bis zu 20min davor) geweckt werden soll, an Wochenenden aber erst um 8 Uhr (und bis zu einer Stunde früher).

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Nickerchen

Ich bin zwar ein Mensch der ungefähr alle zwei Jahre mal ein Nickerchen macht, dennoch habe ich das für euch getestet. Mit Erfolg! Auch hier war ich dank des Weckens abseits einer Tiefschlafphase tatsächlich ausgeruht! Funktioniert also ebenfalls und wurde für gut befunden.

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Vergleichstabelle aktueller Fitnessarmbänder (Google Doc)

Weil man bei der Vielzahl der Fitnesstracker und Armbänder mittlerweile schnell die Übersicht verliert, unterstehend eine Tabelle mit allen von MacManiacs getesteten Produkten. Auf ein „Ranking“ verzichten wir nun und bieten euch stattdessen in Dunkelblau eine Empfehlung, für wen das jeweilige Band am besten geeignet ist.

vergleichstabelle

Verbesserungsbedarf?

Unser bisheriger Test des UP24 war (noch) zu kurz um eine Aussage zur Haltbarkeit treffen zu können. Ich hoffe, dass jegliche Akkuprobleme, welche die Vorgängermodelle plagten, der Vergangenheit angehören. Tatsächlich sollte es Jawbone aber endlich hinbekommen, das UP Wasserdicht zu machen. Zwar ist es kein Problem, das Band vorm Baden oder Duschen abzulegen, es aber nicht tun zu MÜSSEN wäre einfach toll, zumal das UP24 mit einem Preis von 150EUR zu den teuersten Vertretern dieser Produktkategorie gehört.

Fazit

Das UP24 nimmt alle Vorteile und Vorzüge seines Vorgängers und wirft für einen kleinen Aufpreis eine stromsparende Synchronisierung über Bluetooth LE sowie ein aufgefrischtes Design mit in den Topf.

Die Jawbone App ist nach wie vor eine der am besten gemachten am Markt, für iOS sowie Android erhältlich und schafft es sehr gut, zu motivieren. Abgerundet wird das Paket durch ein stylisches und sehr angenehm zu tragendes Fitnessarmband mit hervorragender Akkulaufzeit das durch die unterschiedlichen erhältlichen Farbvarianten zudem einen breiten Käuferkreis ansprechen dürfte.

Das offene Ökosystem und die präzis anmutende Schlafaufzeichnung einhergehend mit den praktischen Zusatzfunktionen wie „Nickerchen“ oder „Smart Alarm“ sind für mich liebgewonnene Features die mir bei anderen Produkten sehr fehlten. Damit ist das UP24 für mich die Empfehlung für den „everyday use“.

 

10 Antworten auf „Activity Tracker Jawbone UP 24 im Test“

  1. Ist es egal ob man es rechts oder links trägt? Trage nämlich links ne Uhr. Noch ne Frage zum Schlaftracking, muss dazu das iPhone an sein oder is es egal (habe meins immer im airplane mode beim Schlafen). Greetz Hornet

    1. Genau wie bei mir, ich habe bislang alle Tracker am rechten Handgelenk getragen. Natürlich werden sich kleinere Unterschiede ergeben, wenn du z.B. das UP 3 Jahre rechts trägst und dann plötzlich auf links wechselst, einfach weil Rechts- und Linkshänder unterschiedliche Armbewegungen haben. Das UP zeichnet schritte aber an jedem Arm sehr genau auf.

  2. Hallo,
    Muss das Up24 dauerthaft per Bluetooth verbunden sein oder kann ich das am Telefon ohne Probleme ausschalten und dann eben nur ab und zu synchronisieren? Denn dort verbraucht es auch reichlich Akku.
    Und noch was, im Test hast du geschrieben das man das Up mit Runtastic nutzen kann, stimmt das oder ist das ein Fehler? Sonst lese ich immer nur was vom Runkeeper.
    Danke für die Antwort 🙂

    1. Also das UP24 funkt auf BT LE. Es gibt keinen Grund da etwas abzuschalten, das wirkt sich nicht negativ auf die Akkulaufzeit aus. Dem UP24 selbst ist es letztlich aber natürlich egal ob es alle halbe Stunde oder eben zweimal am Tag synchronisiert wird.

      Das mit Runtastic hast du falsch gelesen. Geschrieben hatte ich, dass sich Runtastic mit MyFitnessPal integriert, nicht mit Jawbone. Jawbone wiederum integriert sich ebenfalls mit MyFitnessPal, es werden also sowohl Schritte vom UP als auch Sessions von Runtastic bei MyFitnessPal angezeigt.

      1. Danke für die schnelle Antwort.
        Achso, dann hab ich das missverstanden, ist irgendwie doof, denn so muss man den Trackball ja abnehmen wenn man joggen geht, denn sonst zählt es ja doppelt 🙁

        1. Trackball? *g* Ich gehe davon aus du meintest Tracker 😉 Nein, das muss man nicht; Runtastic sticht bei MyFitnessPal UP aus, sprich, wenn du zeitgleich eine UP Aktivität und eine Runtastic Aktivität aufzeichnest, so nimmt MyFitnessPal die Runtastic Aktivität.

  3. Hallo Holger,
    ich habe das UP24 und bin damit sehr zufrieden. Mein Problem ist, dass myfitnesspal zwischenzeitlich die blaue App zum verbinden mit Jawbone entfernt hat, und es nur noch die lila App für die noch neueren Geräte gibt. Ich konnte zwar das UP24 verbinden und erhalte die Daten dort von Myfitnesspal, aber umgekehrt werden die Schritte nicht in myfit ausgewiesen. Hast du ggf. eine Idee dazu?
    LG Gila

    1. Hi Gila, nun, Grundsätzlich sollte das von MyFitnesspal auch mit der Lila-UP-App funktionieren. Unter …Mehr > Schritte kannst du bei MFP auswählen, welches Gerät die Schritt-Daten liefert; hier ist bei „Gerät hinzufügen“ auch die lila Up-App vermerkt; hast du das probiert? Ansonsten fällt mir leider auch nichts ein.

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