Podcast
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Podcasts? Was ist denn das eigentlich?
Nun, “technisch” betrachtet basiert das Podcasting (kommt von iPod + broadcasting) aus dem Konzept heraus, Medieninhalte in der Form einem Benutzer zur Verfügung zu stellen, daß er nach dem erfolgreich absolvierten (kostenlosen) Abonnement nichts mehr weiter tun muß als einfach bei Lust, die automatisch geladene Datei abzuspielen. Dazu gibt es viele verschiedene Programme (auch “Podcatcher” genannt) die dies vollautomatisch erledigen. iTunes ist wohl das populärste dieser Programme und verhalf letztlich vor alleim in Europa den Podcasts zum Durchbruch. iTunes gibt’s für Windoof und natürlich für MacOS X.
Weshalb sind aber Podcast in aller Munde, so populär und dermaßen beliebt? Ganz einfach: Weil sie dem Hörer erstens die Möglichkeit geben, seine Meinung kund zu tun (was man beim Radio weniger direkt kann), weil die Hörer in gewissem Rahmen mitwirken können, weil Podcasts meist von Menschen wie du und ich (so wie mir, lach) hergestellt werden und vor allem deshalb, weil man sie anhören kann, wenn man Lust dazu hat und nicht dann, wenn der enge Zeitplan eines Radiosenders, zwischen Eigen- und Fremdwerbung, es vorschreibt.
Vielfach wird in Podcasts heutzutage auch Werbung gespielt. Sowohl in Video-Podcasts (sog. Videocasts bzw. VCasts) als auch in Audio-Podcasts wie meinem. Ich selbst spiele auch Werbung, ab und zu. Werbung wird von euch Hörern meist sehr kritisch betrachtet und im Grund ist eigentlich jeder, der nicht selber podcastet, dagegen. Vielfach wird aber vergessen, daß der Podcaster, also der, der den Podcast macht, diese Sache aus eigener Tasche finanziert. Vielfach mit geringem finanziellen Einsatz (Rechner & eingebautes Mikrophon sind vielfach vorhanden), manchmal aber auch mit exorbitantem Aufwand (Verstärkern, Mixern, Profimikrofonen usw.). In 90% der Fälle muß aber Serverspeicherplatz bezahlt werden usw. OK, davon wird man nicht arm, man gibt ja für diverse Hobbys Geld aus, aber andererseits, wenn man die Chance hat, einen Teil der Aufwände mit Werbung zu decken, tut man’s als Podcaster doch ganz gerne.
Ich für meinen Teil podcaste nun schon seit…hmm… Sommer 2005, anfangs sporadisch, dann täglich, dann täglich mit MacNews und seit Oktober 2006 mehrmals wöchentlich und sporadisch mit MacNews.
DENN: Eines dürft ihr, wenn ihr selber podcasten wollte, nie vergessen: Es geht um Spaß, um Freude an der Sache. In dem Moment in dem das ganze in Arbeit ausartet bzw. ihr euch denkt mensch, nicht schon wieder, laßt es sein, gönnt euch ne Pause und sinniert drüber nach, wie’s weitergehen soll. Denn ihr seit’s euren Hörer schuldig, daß man merkt, ihr macht das gerne und nicht weil ihr euch selber auferlegt, es machen zu müssen!
So, genug gelabert, jetzt geht’s zum Equippment.
So, genug gelabert, jetzt geht’s zum Equippment.
Equippment
Folgende Gerätschaften benutze ich, um meine Podcasts aufzuzeichnen:
MacBook Pro 15,4″ Alu Unibody, 2,53GHz Core 2 Duo, 4GB Ram, 320GB Harddisk

Eine gute Audioschnittsoftware – perfekt ist z.B. der Übercaster von Pleasantsoftware.

Behringer Ultragain MIC200 Röhrenverstärker

Und zuguterletzt, das wichtigste, das Mikrophon, ein MXL 990!

OK, das ist also die reine Technik. Zumidnest was den Mac betrifft. Ich würde nicht behaupten, daß man dermaßen ausgestattet sein muß, um einen vernünftigen Podcast auf die Beine stellen zu können. OK, gute software wie Garageband macht das natürlich schon um ein Vielfaches einfacher, klar, aber was zählt ist vor allem die Ambition.
Womit wir auch schon beim Wichtigsten wären:
Das Konzept
Selbst, wenn du “kein Konzept” hast, so ist dies doch schon eines. Manche reden über wirre gedanken, andere über keinen Plan, aber man sollte sich selbst treu bleiben, und nicht hochtrabende Versprechungen machen, die man dann nicht hält oder halten kann. Ich würde auch gerne sagen, ich würde 7 Tage die Woche einen Nachrichtenpodcast machen. Aber solange ich damit nicht meinen Lebensunterhalt verdienen kann und das hauptberuflich mache, ist es zeitlich einfach nicht möglich. Also: Besser vorher überlegen und DANN eine Sendung “on air” stellen!
Bevor du einen Podcast machst, besorg dir ein günstiges USB Headset mit dem du komfortabel aufzeichnen kannst. Dann mach eine Sendung, hör’s dir an, und überlege gründlich, ob du dir vorstellen kannst, das ein paar hundert Folgen durchzuhalten, ob du genug Stoff hast, und ob dein Konzept auch genug hergibt! Tja, und mehr brauchst du dann auch schon nimmer für einen Podcast!
Speicherplatz für deine Sendung findest du bei www.podhost.de!
ALSO: VIEL SPASS!!






[...] “Übers Podcasten” von MacManiacs [...]
[...] “Übers Podcasten” von MacManiacs Holger [...]
Hallo,
kannst Du zufällig ei gutes Mikrofon zum Aufnehmen via ipod empfehlen? Ich meine, in einigen Deiner Episoden hast Du sowas mal genutzt, ich finde die aber ad hoc nicht wieder.
Merci!
Nun, es gibt AFAIK für aktuelle iPods keine Möglichkeit etwas aufzuzeichnen; zudem war die Qualität bislang mehr als grottig.
Aber ich bin in der Materie hinsichtlich iPod Mics nicht mehr wirklich drinnen, falls es solche Dinger (noch) für irgendwelche iPods gibt, dann nur über den Dock connector und im Apple Store, da kannste mal gucken.
Ansonsten kann ich nur einen richtigen Recorder empfehlen wie den Zoom H4 oder den Microtrack 24/96.