Apptest: Passwörter einfach und sicher verwalten mit 1Password

1pw iconNun geben wir mal alle brav zu: Wir alle haben doch für zwei oder mehrere Accounts ein und das selbe Passwort. Neben unzähligen Pincodes und Usernamen sich auch für alles noch Passwörter  zu merken klappt einfach nicht. Zudem verlangen viele Seiten im Netz (zu Recht!) komplexe Passwörter, die aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen und idealerweise auch Symbolen zu bestehen haben. Nur: Merken kann sich der Durchschnittsmensch sowas nicht. Jüngste Studien ergaben sogar, daß „1-2-3-4-5“ das am häufigsten verwandte Passwort im Netz ist! Nicht auszudenken, was für Gefahrenpotential das birgt!

Genau hier klinkt sich 1Password von Agilebits ein. Über eine Extension für die meisten gängigen Browser wie u.a. Safari oder auch Chrome und Firefox wird auf den Schlüsselbund von 1Password (im folgenden kurz „1PW“ genannt) zugegriffen. Selbiger beherbergt, verschlüsselt versteht sich, alle gespeicherten Passwörter. Ob nun diese Software die 19,99€ (Stand 09/2011) wert ist und dem Nutzer das Leben auch tatsächlich erleichtert, das sehen wir uns nun an.

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Siedeln für die Jungen (und jung gebliebenen): Jack of all tribes für Mac

Wer kennt „Die Siedler“? Bitte aufzeigen? Ok. Alle. Gut. „Jack of all tribes“ geht so ein ganz klein wenig in diese Richtung. Der Rest erinnert an Farmville auf Koffein 😉 Nein, gar nicht negativ gemeint. Wir sprechen von einem bunten, recht lustig gemachten Spiel, das sich mit seiner USK 4+ Freigabe eher an jüngere Spieler wendet.

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Worum geht’s?

Die Story ist eher seicht. Ein Typ „Jack“ fährt mit einem Trolley (Grubenhunt) in eine Höhle hinein (auf einer Achterbahn) und landet plötzlich in einem seltsamen Prähistorischen Land. Dort muß der Spieler dann Nahrungsmittel anbauen und herstellen, Gegner verjagen (was mit einem Holzhammer oder einem Dinosaurier-Baby geschieht) und Hütten bauen.

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Wikipedia mal als App. Im Test: Wikibot

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In der „alten“ Zeit, also so vor fünf bis zehn Jahren hat man ja noch in Bücher geguckt um gewisse Dinge nachzuschlagen. Da war es noch verpönt, im Internet nachzuschlagen, Informationen die Google an’s Tageslicht beförderte, wurden damals noch mit viel größerer Skepsis betrachtet als heute.

Einerseits hat sich diesbezüglich viel geändert. Das Internet und Google Suchergebnisse werden von viel mehr Personen als Nachschlagewerke benutzt (was sie natürlich keineswegs richtiger als vor 10 Jahren macht ;-)) und zudem gibt es nun schon eine ganze Weile die Wikipedia.

Für alle, die sie noch nicht kennen:  Die Wikipedia ist ein weltweites, in viele Sprachen übersetztes Online-Nachschlagewerk, das von Benutzern für Benutzer geschrieben wird. Dabei wird nicht nur einfach wild drauflos geschrieben sondern Fakten verifiziert, nachgebessert, korrigiert usw. Schwarmintelligenz quasi 😉

Die Wikipedia wird naturgemäß im Browser angezeigt. Nun, das funktioniert zwar ganz gut, aber gerade von iOS Geräten kennen wir ja schlanke und schnelle Programme, die die dargebotenen Informationen schöner und übersichtlicher darzustellen vermögen.

Wikibot aus dem MacAppstore setzt genau hier an. Es ist eine schlanke und günstige App (79 cent) die einfach und schnell den gewünschten Wikipedia Artikel anzeigt.

Wikibot

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Apptest: Pixelmator (Mac)

Pixelmator IconWer am Mac mit dem Thema Bildbearbeitung zu tun hat, landet unweigerlich entweder bei Photoshop aus dem Hause Adobe oder bei Pixelmator. Während aber Photoshop sich preislich in der Region „jenseits von gut und böse“ bewegt und für die meisten normalsterblichen kaum finanzierbar sein dürfte, bietet Pixelmator viele Features die man von Photoshop kennt und das zu recht kleinem Preis!
Der folgende Testbericht soll nicht auf jedes einzelne Feature detailliert eingehen sondern eine grobe Übersicht über Pixelmators generelle Bedienung bieten und ein paar seiner Grenzen aufzeigen.
Pixelmator Programmfenster, Fensteransicht
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Internetradio einfach. Radium. So muß das sein.

Übersicht

Ich höre gerne mal Internetradio. Einfach weil’s praktisch ist auch mal in die Welt außerhalb (in meinem Fall) von Ö3 & Co. reinzuhören. Mittlerweile haben wir ja Breitband-Internet und angemessene Qualität bei Internetradios. Nicht bei allen versteht sich, aber bei den meisten.

Jetzt ist es aber so, daß iTunes, wie euch nicht entgangen sein wird, ein aufgeblasenes und langsames Stück Software ist. Speziell auf meinem 2008er MacBook Pro mit nur 4GB Ram muß ich leider meist die Ressourcen schonen und iTunes bei nicht Benutzung schließen. Ram, und so. Will man dann mal eben schnell einer Radiostation zuhören, dauerts bis iTunes gestartet ist usw. usf. Nerv.

Radium löst mit einem Schlag alle eventuellen Probleme mit Internetradio. Die schlanke kleine App wohnt in der Menüleiste und besteht beim ersten Start fast ausschließlich aus einem Suchfeld. Hier einfach die gewünschte Radiostation eintippen – fertig. Sie wird angezeigt (so vorhanden) und kann mit dem Herz-Symbol zu den Favoriten hinzugefügt werden. So einfach.

Das alleine würde aber noch nicht 7,99€ im Appstore (derzeit vergünstigt auf 3,99€, bald vermutlich 15,99€) rechtfertigen. Schauen wir uns also mal genauer an, was Radium so genial macht!

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