Apple veröffentlicht MacOS 10.7.2 – iCloud ready

Soeben hat Apple das lange erwartete Update auf MacOS 10.7.2 veröffentlicht. Damit werden alle Macs mit Lion iCloud fähig!

Weitere Infos zu Lion findet ihr auch in unserem Post von heute Morgen!

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Wenn der Mac nicht schläft – Probleme mit dem Ruhezustand unter Lion beheben [Tip]

Wenn man Lion als “Early Adopter” nutzt, trifft man auf einige äußerst seltsame Dinge. So wollte ich gestern Abend den iMac, wie gewohnt, schlafen legen. Der iMac wollte das aber nicht und wachte postwendendend wieder auf bzw. schaltete er nur den Bildschirm aus.

“Was ist denn nun wieder los!” Dachte ich.

Ein Blick in die Logs war nicht wirklich aufschlußreich. Etwas gegoogelt und mehrere Einzelberichte geistig addiert und schon hatten wir den Übeltäter. Denkt der Mac mit Lion, es seien andere Macs verbunden z.B. über Dateifreigabe, so läßt er keinen Ruhezustand zu! Es muß manuell in den Sharing Einstellungen die Dateifreigabe ausgeschaltet werden (oder, sofern man es schafft, die Verbindung zum verbundenen Mac gekappt werden) damit der Mac wieder durchschläft. Das war neu.

Sharing

Appropos Dateifreigabe. Selbige funktioniert unter Lion 10.7.0 anscheinend nicht (mehr) wenn der gesamte Home-Folder freigegeben wurde! Abhilfe? Ganz einfach: Anstatt den ganzen Home-Folder auszuwählen (der mit dem Häuschen) wählt man z.B. den Schreibtisch als freigegebenen Ordner aus und schwupps können sich die beiden Macs wieder verbinden.

Und noch ein Tip: Falls der Mac nicht durchschläft, könnte es daran liegen, daß standardgemäß bei Lion aktiviert ist, er solle “bei administrativen Netzwerkzugriffen aufwachen” (Energieeinstellungen). Bei mir zumindest führt das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dazu, daß, wenn ich den iMac Abends in den Ruhezustand versetze, er am Morgen wieder läuft. PLUS: Bei einem Neustart vergißt Lion diese Einstellung und das Häkchen ist wieder gesetzt!!

Energiesparen

Lion friert ein: Probleme mit Videos unter 10.7 auf manchen Macs

Ein neuer 2011 er iMac. Ein YouTube Video. Ein Klick – nichts geht mehr. Kommt das jemandem bekannt vor? In Apples Supportforen hier und hier sowie auf Macuser.de jedenfalls einige, und auch mir selbst passiert dies nahezu täglich, leider nicht nur mit YouTube Videos sondern teilweise auch dann, wenn z.B. nur mit Quickview ein MOV-File kurz angezeigt werden soll. Plötzlich steht alles still.

Zumindest hat es den Anschein! Während sich am Bildschirm nur noch der Mauszeiger bewegt und mit keinem Programm mehr interagiert werden kann, läßt sich der Mac sehrwohl noch in den Ruhezustand versetzen und aus selbigem wieder aufwecken (zumindest in meinem Fall). Auch der Drobo konnte als Übeltäter ausgeschlossen werden (das Phänomen wurde mir auf Twitter berichtet).

Wie sieht’s bei euch aus? Könnt ihr das Problem nachvollziehen?

Lion + Videos = Einfrieren?

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5 Dinge die mir nicht an OSX Lion gefallen

Lion

©Apple.com

Nach meinen fünf Favoriten zu Lion nun jene Dinge, die mir (noch) nicht so gut gefallen. Falls jemand Lösungsvorschläge zu den Punkten hat, bitte laßt sie mich in der Kommentarfunktion wissen – ich werde natürlich dann gerne den Artikel aktualisieren!

  1. Mission Control – Prinzipiell, jetzt, nicht mal einen Tag nach dem Wechsel, ist MC natürlich absolut ungewohnt, die Bedienung gestaltet sich holprig, nichts scheint, wo es war. Speziell bei der Migration von einem Snow Leopard System bei dem Spaces aktiviert war gestaltet sich MC sehr “eigen”. Ärgerlich, daß man nicht einfach selbsterklärend die “Schreibtische” umbenennen oder umarrangieren kann (z.B. mit gedrückter Wahltaste) und daß eine Auswahl eines Bildschirmes mit dem Cursor nicht mehr am kürzesten Weg sonder immer an der oberen Bildschirmseite erfolgen muß. Außerdem findet man eher nur durch Zufall die Möglichkeit, einem Programm nun DIREKT über das Dock bei laufendem Programm einen Schreibtisch dauerhaft zuzuweisen; eine Gesamtübersicht gibt es leider nicht mehr.
  2. Fehlende Blätter-Gesten – Früher war es möglich, mit dem Magic Trackpad oder der Magic Mouse einfach mit zwei Fingern z.B. durch den iTunes Store zurückzublättern, selbiges galt im Finder und auch im Mac Appstore. Das funktioniert nun NICHT mehr. Nur Safari bietet die Zweifingergeste momentan nativ an, hat es den Anschein. Auch ein herumprobieren mit der Gestensteuerung der Systemeinstellungen ist nicht mehr möglich.
  3. Launchpad – auch hier Kritik an der Konfigurationsmöglichkeit. Zwar lassen sich Applikationen mit gedrückter Wahltaste löschen, und mit der Maus einfach verschieben und arrangieren wie es beliebt, auch die Ordner sind nett, aber es läßt sich keine Größe der Icons einstellen und es können nicht mehrere Icons gleichzeitig bewegt werden. Wir reden hier von einem Desktop Betriebssystem das druchaus hier einfache Möglichkeiten bieten würde (Mausauswahl oder von mir aus einen Auswahlmodus über dezidierten Knopf).
  4. Findericons – So wenig mich in iTunes die grauen Icons stören, so sehr tun sie es im Finder. In iTunes navigiere ich hauptsächlich zum Store (der eine eigene fette Überschrift hat) und zu den Playlists und da meist zu den Selben. Im Finder jedoch variiert mein Ziel je nach Anwendungsfall. Die grauen Icons (und das Überschreiben etwaig vergebener benutzerdefinierter Icons) ist hier wenig hilfreich. Eine Option, die “alten” oder zumindest buntere Versionen der jetzigen Icons einzuschalten, wäre angebracht. Die nun standardgemäß ausgeblendete Library empfinde ich zudem auch als zu starken Beschnitt an den Nutzerrechten; gerade wenn ein Account als Administrator konfiguriert ist, sollte die Library angezeigt werden (auch wenn sie natürlich über die Menüleiste aufrufbar ist).
  5. Vollbild Programme – Nicht falsch verstehen – PRINZIPIELL finde ich diese Idee genial gut! Aber hier greift ein weiteres Problem von Mission Control ein. Ein Programm belegt nämlich im Vollbild einen NEUEN Space und natürlich nicht jenen, der vielleicht zuvor dezidiert über das Dock zugewiesen wurde. Eine “logische” Umschaltung zum nächsten Space – z.B. weiß ich, daß “links” von Safari Mail liegt, schalte ich aber Safari in den Vollbildmodus wandert er ganz nach rechts und ich habe z.B. Tweetdeck und allerlei sonstige Apps meiner sechs Spaces (äh… “Schreibtische”) nun dazwischenliegen.

Nicht falsch verstehen – ich kritisiere hier nicht generell die Funktionen. Ich finde es gut, daß Apple verschiedene Wege entwickelt um sein Ziel zu erreichen. Ich kann ein Programm nach wie vor über das Dock oder Spotlight starten, ich habe aber zusätzlich die Möglichkeit, auch das Launchpad zu benutzen.

Apple liefert dem Nutzer aber meiner Meinung nach zu wenig Konfigurationsmöglichkeiten. Das alte Spaces könnte einfach über ein Häkchen aktivierbar sein, man könnte sicher auch für Vollbildprogramme eine Lösung finden. Auch ein Häkchen bei bunten VS. grauen Icons wäre nicht zu viel verlangt und das Streichen (oder verstecken) einer mittlerweile etablierten Blättergeste trägt auch nicht zum guten Gesamteindruck bei.

Aber, nicht vergessen, ich habe ja auch einen Artikel zu meinen fünf Lion Favoriten geschrieben!

5 Dinge die mir an OSX Lion gefallen

Lion

©Apple.com

Gestern, fast püntklich auf die Minute hat Apple um 14:30 OSX Lion (10.7) im MacAppstore (MAS) zum Kauf freigegeben, wir berichteten. Als Nicht-Entwickler betrachtet, was sind meine fünf liebsten Neuerungen an Lion?

  1. Gesten – Endlich kann mit dem Magic Trackpad so ziemlich alles in Lion ordentlich gesteuert werden. Sei es das Wechseln geladener Seiten in Safari, sei es das Wechseln zwischen einzelnen Spaces, zum Launchpad, zum Schreibtisch oder in Mission Control. Zudem lassen sich die Gesten äußerst gut in den Systemeinstellungen konfigurieren.
  2. Das neue Design – endlich ist Aqua tot. Natürlich war Aqua damals als es eingeführt wurde “toll”, neu, und bunt; aber heutzutage ist der Computer noch viel mehr Arbeitsgerät als noch vor ein paar Jahren und überladener Schnickschnack lenkt vom Wesentlichen ab – zudem sah Aqua einfach nicht mehr zeitgemäß aus.
  3. Resume, Versions und Autosave – es nimmt dem Nutzer, speziell sobald alle Programme es unterstützen, unheimlich viel Arbeit ab. Ans Speichern muß nicht mehr gedacht werden und bei einem Neustart werden Fenster (fast) so wiederhergestellt wie zuvor. Und dank Versions hat man bei wichtigen Dokumenten (und den Programmen, die es unterstützen) immer auch vorangegangene Versionen parat.
  4. Mail – Auch wenn ich persönlich Sparrow nutze – das neue beigepackte Mail ist SEHR schön geworden. Endlich wurde das bescheidene Layout von “oben Nachrichtenliste, unten lesen” über Bord geworfen und  zu einem modernen, an Breitbildbildschirmen orientierten, dreispaltigen Layout gewechselt. Gerade auch die extrem verbesserte Threaddarstellung macht das Arbeiten mit tausenden eMails zum Genuß.
  5. iCal & Adressbuch – Ja, auch das soll’s geben. Überall berichten sogenannte “Pro” Nutzer, daß das ja soooo häßlich sei, daß das unmöglich sei, dieser Leder Look usw. MIR gefällt es, ich find es eine nette Abwechslung. Adressbuch ist sehr übersichtlich und schön geworden, iCal bietet endlich eine Jahresansicht und zeigt zudem in selbiger anhand von Farben an, wieviele Termine es ungefähr pro Tag gibt.
Artikel wurde nicht gefunden Sparrow (AppStore Link) Sparrow
Hersteller: Sparrow by Google
Freigabe: 4+
Preis: 9,99 € Appstore >