iLife V7S Pro – der Neue

Wir hatten ja schon sowohl den iLife V80 als auch den iLife A4s  und auch diverse andere Robosauger im Test. Heute stellen wir euch den iLife V7s Pro (Affiliate)  vor, welcher uns dankender Weise von Gearbest zur Verfügung gestellt wurde.
Der Robosauger wurde aus Deutschland versendet und war innerhalb von 2 Tagen nach Versand in unseren Händen.

iLife Box

Verpackung und Lieferumfang

Bis auf ein paar Folien (welche die Hochglanzoberfläche schützen) wird der iLife komplett in Karton gesendet. Sehr löblich

Lieferumfang

  • Roboter mit eingebautem Li-Ion Akku
  • Basissation und Netzteil
  •  IR-Fernbedienung inkl. Batterien
  • Auffängbehälter inkl 3x Hepafilter
  • Wasserbehälter
  • Wischplatte inkl 2. Wischmopp
  • Seitenbürste (1x montiert, 1x Ersatz)
  • Reinigungswerkzeug
  • Bedienungsanleitung
Lieferumfang

Inbetriebnahme

Lt. Anleitung soll man den Akku vor dem ersten Putzvorgang 12h laden. Danach haben wir über die Fernbedienung die Uhrzeit und den Reinigungsplan eingestellt – das ging sehr einfach von der Hand.
Da man nur einen täglichen Reinigungsplan einstellen kann, hält sich der Konfigurationaufwand in grenzen.
Nach der Einstellerei über die Fernbedienung, welche gerade mal ein paar Minuten benötigt, konnten wir den Sauger auch schon fahren lassen. Hier kam die schon die erste Überraschung: Im Vergleich zum schon etwas in die Jahre gekommen Roomba ist der V7s unglaublich leise. 60dB werden angegeben, eine Lautstärke, bei der man den Sauger auch fahren lassen kann, wenn man zuhause ist, das war beim Roomba ausgeschlossen. Der Roomba war immer so nervig laut, dass es keinen Spaß macht.

Fernbedienung
Fernbedienung in Dockingstation

Also den Saugroboter mal etwas seine Arbeit erledigen lassen (eigentlich „Ihre“ Arbeit – wir haben sie Rosi getauft) und das Ergebnis ist wirklich gut, es liegt kein offensichtlicher Schmutz am Boden. Die Reinigung erfolgt nach dem sogenannten Chaos-Prinzip. Das bedeutet, dass der Sauger chaotisch durch den Raum fährt ohne einem speziellen Muster zu folgen.
Beim Saugen selbst punktet der Neuankömmling im Vergleich zum V80 übrigens auch mit dem größeren Ansaugloch und der drehenden Bürste:

Bodenbürste

Dann gleich zum zweiten Test – dem Kantenmodus. Eine sehr schlaue Idee: Man kann den V7s an der Wand abstellen und startet das Kantenprogramm. Dort fährt der kleine Sauger dann die komplette Wohnung an den Wänden (oder was halt sonst so an der Wand steht) ab. Ein sehr schlauer Modus, wenns mal etwas schneller gehen soll, denn der Meiste Dreck sammelt sich eh in den Ecken…

Nächster Test ist das Wischen; man baut den Staubbehälter aus und ersetzt diesen mit dem (mitgelieferten) Wasserbehälter. Unten wird eine Bodenplatte angebracht, worauf der Wischmopp mittels Klettverschluss angebracht wird. Hier ist der Robo noch mal leiser, weil die Saugfunktion deaktiviert ist. Im Wischmodus ist meines erachtens das Ergebnis nicht so berauschend, der Mopp wird durch zwei kleine Löcher feucht gehalten und auch wenn man den Mopp vorher feucht macht, zieht der V7s nur mehr zwei Spuren hinterher. Prinzipiell kann man den Bot schon mal im Wischmodus laufen lassen um vielleicht eine Staubschicht zu entfernen, mehr aber auch nicht. Auf gar keinen Fall ist es möglich, dass man diesen Modus ohne Aufsicht verwendet, denn wenn das Gerät stehen bleibt, rinnt unten weiter das Wasser raus. Bei Parkett gar nicht gut!

Wasserbehälter
Wischmopp montiert

Im Betrieb

Noch Details zum Betrieb: Rosi ist im Vergleich zu unserem Roomba (aka: Ramboo) viel sanfter zu Wänden und Möbel. Wände berührt sie fast gar nicht bis selten. Nur bei Stuhlbeinen fährt sie leicht dagegen. Da das sehr leicht ist – kein Problem. Auch hat Sie noch Sensoren, damit keine Abgründe zur Todesfalle werden. Wir haben in der Wohhnung keine Treppen oder ähnliches, aber am Esstisch konnte sie sich halten und ist nicht über die Kante gefahren. Da erschrickt man schon mal, weil die mit ziemlichem karacho auf die Kante zu fährt.

Kantenerkennung getestet

Der Akku ist auch sehr gut bemessen. ca. 2,5 Stunden mit einer Ladung schaft der iLife locker. Das Aufladen dauert einige Stunden, wird aber natürlich nach Beendigung einer Reinigung automatisch in der Ladestation vorgenommen. Beim Suchen der Ladestation kommt es mir vor, dass zuerst die Kante abgefahren wird, bis dann schlussendlich der Leitstrahl der Dockingstation gefunden wird. Eigentlich auch sehr schlau, weil, wie wir vom Roomba sagen können, kanns schon mal sein, dass der Akku nicht mehr bis zur Ladestation gereicht hat. Das Docken erfolgt mit deaktiviertem saugen, was den Dockingvorgang zwar leider macht, ich aber finde dass da schon nochmal Schmutz mitgenommen werden kann.

Docking Manöver

Wartung und Reinigung

Ein Deckel auf der Oberseite verbirgt den Auffangbehälter. Wenn man diesen öffnet, kann dieser sehr einfach entnommen und ausgelehrt werden. Ab und an sollte man die Bürste von Haaren und Fusseln befreien. Hierzu liegt auch ein Reinigungswerkzeug bei, welches bis jetzt noch keine Anwendung bei uns gefunden hat. Den Behälter entleeren wir ca. alle 3-4 Tage. Den Hepa-Filter streife ich dann noch mit dem Finger ab. Inwiefern der Hepa-Filter auch wirklich Pollen usw. auffängt kann ich nicht beurteilen. Im vergleich zu anderen Filtern von zB Miele schaut der relativ „einfach“ aus.

In unserem Haushalt

Wir haben zwei Problemzonen bei uns. Die erste ist die Couch, bei der die Beine ziemlich genau die Höhe vom Sauger haben, aber eben nur ziemlich. Hier entsteht das Problem, dass der V7s unter die Couch rein fahren kann, dann aber nicht mehr raus kommt. Dann bleibt er stehen und muss von Hand entfernt werden. Die zweite Problemzone ist die Kante zum Bad – diese ist etwas zu hoch und somit kann das Bad nicht gereinigt werden. Der Roomba schaffte diese Kante locker (bleibt dann aber unter der Kloschüssel stecken).
Es ist zu beachten, dass solche „Probleme“ wirklich sehr speziell sind und in jeder Wohnung / jedem Haus es zu ähnlichen Problemen kommen kann. Wenn man mehrer Kanten hat, sollte man sich vorher erkundigen, wie hoch diese sein darf, damit der Roboter noch rauf kommt. Bei uns ist das nicht so tragisch, da diese 2m² auch sonst schnell gesaugt sind.

Vorteile

  • sehr Günstig
  • leise
  • Gute Reinigungsleistung
  • Fährt nicht über Abgründe

Nachteile

  • Kann nur jeden Tag fahren, individuelle Programmierung pro Tag nicht möglich
  • Wischfunktion nur unter Aufsicht nutzbar und nicht ganz überzeugend

Fazit

Eigentlich dachte ich, dass es ein unfairer Vergleich wäre, den Roomba 780 mit dem iLife V7s zu vergleichen, da der Roomba damals doch fast 700€ gekostet hatte. Aber so kann man sich täuschen! In den letzten Jahren hat sich technisch so viel getan, dass sich der iLife wirklich nicht vor dem Roomba verstecken muss. Der kleine Stinker ist leiser, hat mehrere Modi und macht sauber. Klar, beim Roomba kann man die Tage separat programmieren und die Lighthouses führen ihn von Raum zu Raum, aber angesichts des Preisunterschiedes ist das wirklich zu vernachlässigen!

 

Einen Gutscheincode haben wir auch für euch:

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