Qualitätskaffee aus dem Supermarkt? Cremesso. [Review]

Ihr wißt es ja. Ich = Kaffeejunkie und Kaffeefan.
So. Dann wißt ihr ja, daß ich privat das Nespressosystem verwende. Anfangs aus Faulheit, nun weil’s lecker ist und mir viel besser schmeckt als all das, was auch moderne Vollautomaten produzieren. So gesehen ist die Messlatte also für einen Test des noch recht jungen “Cremesso” Systems recht hoch gelegt. Schauen wir uns dann also mal verhältnismässig unbelastet die kleine Cremesso Automatic Maschine in peppigem “rusty red” sowie vier der fünf Kaffeesorten und die zwei am 1. Mai auf den Markt kommenden Teesorten an. Mehr im nun folgenden Testbericht!

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Machinarium – ungewöhnlich, außergewöhnlich, schön! Ein Mac Adventure.

Einige, die schon länger dieses Blog lesen werden wissen, daß ich, seit ich den ersten Computer mein Eigen nennen durfte, ein großer Fan von Adventure-Games bin. Im Allgemeinen versteht man darunter aber keine Abenteuerspiele wie z.B. “Uncharted” das ja doch eher Actionlastig ist, sondern Spiele, bei der die Spielfigur rätsel lösen muß, um im Spielverlauf weiter zu kommen.

Prominenteste Vertreter dieses Genres sind ohne Zweifel die Spiele aus der “Monkey Island” Reihe von Lucas Arts. Mensch, was habe ich mit Guybrush viele Stunden vorm Bildschirm verbracht. Wobei ich ehrlich gesagt nie richtig gut war und oft mal mogeln mußte, um zum Spielende zu kommen. Man ist ja ehrlich.

Machinarium ist nun, rein prinzipiell, ein Paradebeispiel des Genres. Und doch ist Machinarium ganz anders als der Rest seiner Brüder und Schwestern der Spielewelt.

Die Geschichte

Nun, klassische Einleitungen, lange Videos oder sonstiges trara fehlen bei Machinarium. Als Spieler ist man sofort mitten im Geschehen. Der kleine Roboter Josef landet in einer Roboter Stadt. Warum genau, das weiß man zunächst noch nicht. Steht Josef aber längere Zeit still so träumt er von seinem Roboter Mädchen. Hmm, vielleicht geht’s ja um eine Entführung? Vielleicht hat der böse Bowser Roboterchef die hübsche Peach Roboterdame entführt?

In jedem Fall, wie gesagt, landet man quasi auf einer Roboter-Müllhalde und muß zunächst mal die eigenen Einzelteile wiederfinden und sich selbst in Betriebsfähigen Zustand zurückversetzen. Man startet also gleich mit dem ersten einfachen Rätsel. So geht’s immer weiter durch unglaublich detailliert gezeichnete Landschaften und Gebäude. Alleine wenn man bedenkt, daß all diese wunderschönen Grafiken von hand gezeichnet wurden, beeindruckt dies schon.

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360° Panoramafotos mit dem iPhone

Ja, wer hätte das gedacht. Von Windows Phone 7 abgesehen war meine Meinung bislang ja, daß Microsoft nicht gerade für Innovation steht. Aber, das muß ich offen und ehrlich gestehen, seit WP7, seit Office für Mac 2011 (ok, das ist jetzt nicht wirklich so innovativ aber der richtige Schritt) oder den Arc-Produkten ändert sich mein Bild langsam.

Microsoft hat gestern mit Photosynth eine kleine aber feine Software in den Appstore geschickt, die es mit dem iPhone ermöglicht, 3D Panoramas oder bessergesagt 360° Panoramas zu erstellen. Das Design der App ist Windows Phone typisch und widersetzt sich damit eigentlich jeglichen Designvorgaben die Apple für iOS Apps vorschweben dürfte. Nundenn, wie funktioniert das also und wie gut sind die Ergebnisse?

Seht selbst:

Zufrieden? Naja, ja. Die App erfüllt ihren Zweck schnell und recht zufriedenstellend. Das Ergebnis ist aber bei Objekten die sich in unmittelbarer Nähe zur Kamera befinden, eher bescheiden. Objekte oder Möbelstücke die eher weiter weg sind, werden definitiv viel besser abgebildet.

Da der Bildinhalt zum Zusammenfügen der Bilder verwendet wird, ist es für die App zudem sehr schwierig, z.B. weiße Decken oder auch blaue Himmel zusammenzufügen. Das sollte bedacht werden.

Ein Live-Konto vorausgesetzt, können die neu erstellten Panoramen gleich direkt auf Microsofts Photosynth Seite hochgeladen werden und von dort wie z.B. hier im Blog eingefügt werden. Ein sharing auf Facebook ist natürlich auch dabei.

Generell wird zum Anzeigen der Panoramen (leider) Microsofts Silverlight-Plugin benötigt. Das ist natürlich schade, aber momentan unumgänglich, soweit ich weiß.

Von mir große Empfehlung für diese praktische und schöne App. So kann man endlich Freunden und Familie richtig toll Wohnung, Garten oder Urlaubsdestination vorführen!

Photosynth (AppStore Link) Photosynth
Hersteller: Microsoft Corporation
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Appstore >

Internetradio einfach. Radium. So muß das sein.

Übersicht

Ich höre gerne mal Internetradio. Einfach weil’s praktisch ist auch mal in die Welt außerhalb (in meinem Fall) von Ö3 & Co. reinzuhören. Mittlerweile haben wir ja Breitband-Internet und angemessene Qualität bei Internetradios. Nicht bei allen versteht sich, aber bei den meisten.

Jetzt ist es aber so, daß iTunes, wie euch nicht entgangen sein wird, ein aufgeblasenes und langsames Stück Software ist. Speziell auf meinem 2008er MacBook Pro mit nur 4GB Ram muß ich leider meist die Ressourcen schonen und iTunes bei nicht Benutzung schließen. Ram, und so. Will man dann mal eben schnell einer Radiostation zuhören, dauerts bis iTunes gestartet ist usw. usf. Nerv.

Radium löst mit einem Schlag alle eventuellen Probleme mit Internetradio. Die schlanke kleine App wohnt in der Menüleiste und besteht beim ersten Start fast ausschließlich aus einem Suchfeld. Hier einfach die gewünschte Radiostation eintippen – fertig. Sie wird angezeigt (so vorhanden) und kann mit dem Herz-Symbol zu den Favoriten hinzugefügt werden. So einfach.

Das alleine würde aber noch nicht 7,99€ im Appstore (derzeit vergünstigt auf 3,99€, bald vermutlich 15,99€) rechtfertigen. Schauen wir uns also mal genauer an, was Radium so genial macht!

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Testbericht: Siemens Einbau-Dampfgarer HB26D552

Dampfgaren ist gesund, wird gesagt. Warum? Weil anders als beim Dünsten oder Kochen nicht wertvolle Vitamine und Mineralstoffe aus dem Gargut ausgewaschen werden. Böse Zungen behaupten gar, eigentlich ist das eigentlich Gesunde bei gekochtem Gemüse nicht das Gemüse sondern lediglich der Sud. Gar nicht so falsch. Aber zum Auslaugen dazu kommt noch der Fakt, daß oft Teile des Garguts in der Flüssigkeit sind, andere Teile aber wiederum nicht, kurz, der Garpunkt ist oftmals unterschiedlich und nicht optimal.
Abhilfe schafft hier ein Dampfgarer. Derer gibt es bekanntlich schon einige am Markt, Marktführer sind u.a. Miele und Siemens.

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