Langzeittest: Mini Countryman R60, Cooper D, BJ2012

mini-logoAutotests gehören nun wirklich nicht zu meiner Kernkompetenz. Dennoch, mehr als drei Jahre begleitete mich der Mini Countryman täglich auf meinen Wegen, weshalb ich euch an dieser Stelle nun meine Erfahrungen, positive wie weniger positive, mit dem „großen Kleinen“ erzählen werde. Natürlich handelt es sich hierbei um meine rein subjektive Meinung; technische Analysen und „professionelle Auto Reviews“ überlasse ich den Kollegen von der AutoBild 😉

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Testfahrzeug

  • Mini Countryman Cooper D
  • Baujahr 2012
  • 112PS Diesel, 1,6l Hubraum
  • Farbe: oxford green metallic, Dach, Felgen & Spiegelkappen: weiß
  • 5 Türer

 Inhalt

  1. Bestellung, Lieferung, Kaufentscheidung, Händler
  2. Motor & Verbrauch
  3. Licht
  4. Fahrwerk & Bremsen
  5. Sitze & Interieur
  6. Audio, Telefon & Navigation
  7. Mini Connected
  8. Exterieur & Verarbeitungsqualität generell
  9. Fazit

1. Bestellung & Lieferung

Zur Kaufentscheidung

Mini zu fahren sei ja quasi eine „Lebenseinstellung“, sagt die Werbung. Man sei dann hip, sagt die Werbung, und man sei überhaupt angesagt. Sagt die Werbung. Nun, im konkreten Fall war die Werbung gar nicht gesehen worden. Mini war in Form von Leihwägen ab und an gefahren worden und für gut aber nicht „so-toll-den-muss-ich-haben“ befunden worden. Leihwägen sind typischerweise ja auch nicht immer üppig ausgestattet, und wenn man am Flughafen mit Gepäck steht und ein Mini Cabrio in Empfang nimmt ist man erstmal eher ernüchtert als von dem Auto überzeugt. – „Wo soll ich nun die riesige Tasche verstauen?!“ Das gilt freilich nur für die „kleinen“ Minis und nicht für den hier getesteten Countryman – denn der hatte 2012 als Novum erstmals einen „nennenswerten“ Kofferraum. Klar, auch damit kann keine fünfköpfige Reisegruppe in den Urlaub fahren, aber im Alltag ist man ganz gut gewappnet.

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Lange Rede, kurzer Sinn: Der Countryman (und zwischenzeitlich auch der Paceman) ist anders als all die anderen Minis. Länger, breiter, höher, bulliger, schwerer und der erste Mini mit fünf Türen. Ein Stilbruch, sagten beim Erscheinen des Countryman 2010 einige Markenfans. Aber die gleichen Unkenrufe ertönten und verstummten schon bei der ursprünglichen BMW-Mini-Neuauflage vor über 10 Jahren.

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Erstmals aufmerksam geworden auf den Countryman war ich nahe der Veste Hohensalzburg im Herbst 2011… einige Runden um den Maxi-Mini wurden gedreht und das Auto für gut befunden. Am Folgetag wurde der dem Hotel gegenüber gelegene BMW Händler aufgesucht und weitere Countrymans bestaunt. Tags darauf befand sich genau gegenüber des Theaters, weswegen wir eigentlich in Salzburg waren, ein weiterer BMW Händler, weitere Modelle wurden begutachtet und erstmals tauchte dieses „willhaben“ Gefühl auf…

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Prospekte wurden gewälzt und zwei Monate später wurde schließlich, am 22. Dezember 2011, der Countryman Cooper D bestellt. Leser aus Deutschland werden sich jetzt vielleicht am Kopf kratzen, weshalb man wohl den Cooper D (112PS) und nicht den SD (143PS) kaufen wollen würde. Nun, ich wohne in Österreich. Für 112PS werden hier pro Jahr 431EUR Steuer fällig (Stand 2015). Für 143PS wären bereits 609EUR jährlich fällig. Ein Auto mit 203PS würde schon mit über 1000EUR jährlich zu Buche schlagen. Österreich ist nicht jenes Autofahrer-Eldorado wie es Deutschland ist – hier müssen wir auf die PS Zahlen schauen (dafür zahlt man für rote Autos nicht extra bei der Versicherung) ;-). Aber seien wir uns ehrlich, wer braucht mehr als 112PS bei 130km/h Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn? 😉 Gut, wer braucht schon Farbfernsehen – schwarzweiß tut’s ja auch 😉

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Die Kaufentscheidung zum Countryman letztlich war relativ einfach: Größer, bulliger und vor allem: praktikabler als vergleichbare Minis und weniger „rundgelutscht“ als viele Japaner oder Koreaner. Außerdem: Produktion in Österreich, das ließ gute Verarbeitungsqualität erhoffen. Dachten wir…

Knapp 6 Wochen nach der Bestellung jedenfalls war das Auto fertig zur Abholung…

Lieferung & Abholung

Die Wartezeit war, trotzdem sie so kurz war, naturgemäß eine Qual. 😉 Zunächst wurden die restlichen Formalitäten zur Übergabe erledigt, dann kam die (freudige) Überraschung, daß das neue Auto (selbstverständlich) in einem Séparée und nicht bei -20°C draußen begutachtet werden könne. Auch muß erwähnt werden, daß in Österreich keine „Überführungsgebühr“,  wie in Deutschland, anfällt. Gut, dafür  zahlen wir ja, je nach PS-Zahl die „Nova“ Abgabe von mehreren Prozenten…

Alles war perfekt. Der Countryman stand, genau wie bestellt, im separaten Abteil des Schauraums, bereit, entdeckt zu werden. Vom Händler wurde alles äußerst gewissenhaft, freundlich und kompetent erklärt. Nach erfolgter Übergabe führte uns die erste Ausfahrt, bei immer noch klirrender Kälte, auf’s Cobenzl in den Hügeln über Wien. Der Rest des Abends wurde mit dem Studium des Handbuches verbracht. Aus unerfindlichen Gründen bietet BMW/Mini leider das Handbuch nicht als Download an.

 

2. Motor, Fahrgefühl & Verbrauch

  • Kraftstoff: Diesel
  • Leistung: 82 kW (112 PS)
  • Beschleunigung (0-100 km/h): 10,9 s
  • Höchstgeschwindigkeit: 185 km/h
  • Verbrauch kombiniert (lt. BMW/Mini): 4,4 l/100 km (hahaha)
  • Verbrauch real (ca. 60% Schnellstraße und 40% Stadt): 5,5l/100km
  • CO2-Emission: 115 g/km
  • Max. Drehmoment/Drehzahl: 270 Nm @ 1.750 – 2.250 U/min

Performance

Wie schlug sich also der Countryman mit dieser Motorisierung? Nun ja, etwas „Gewöhnung ans Gerät“ war schon von Nöten. Dieser Diesel braucht aus dem Stand einen beherzten Tritt aufs Gas, sonst macht ihn ein großes Turboloch zur Schnecke. Hat man aber mal diesen „Kniff“ heraußen, so machen die 270Nm Drehmoment Spaß. Man hat auch bei „nur“ 112PS nie das Gefühl, wirklich untermotorisiert zu sein, sofern man alleine im Auto sitzt (und die österreichischen Landesgrenzen nicht verlässt).

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Die 270Nm Drehmoment sorgen selbst im 6. Gang noch für Vortrieb, einer der Gründe, weshalb ich mich jederzeit wieder für einen Diesel entscheiden würde. Ich komme einfach mit (kleineren) Benzinern nicht gut klar – ich geb’s ja zu.

Auf Deutschen Autobahnen oder mit 1-3 Personen Zuladung stieß der Motor aber an seine Grenzen, hier blieb dann der Fahrspass unweigerlich und wortwörtlich „auf der Strecke“.

Laufruhe

Mit „Laufruhe“ hat dieses Aggregat leider wenig am Hut. Der Diesel nagelt in kaltem Zustand stark und Vibrationen sind grundsätzlich allgegenwärtig, wenn man sich im niedrigen Drehzahlbereich befindet. Persönlich hat mich das über die vergangenen drei Jahre und über 50000km weniger gestört, empfindliche Personen dürften aber eher einen Traktor als einen Mini vermuten. Manchmal vibriert der Innenspiegel und meist versucht man, den Gas-Fuß nicht den Armaturenträger berühren zu lassen um die Vibrationen nicht so stark in den Zehen zu spüren. In Summe also keine Glanzleistung.

Verbrauch

4,4l gab Mini an, verbrauche der Countryman im Mix. Naja, nicht wirklich. Dieser Wert ist vielleicht bergab mit Rückenwind erreichbar. Selbst in „meinem“ Mix, Stadt und Stadtautobahn mit maximal 100km/h und Tempomat im 6. Gang und bei extrem untertouriger Fahrweise war der Verbrauch im geringsten Fall bei ca. 5,5l. Für mich ein absolut akzeptabler Wert, versteht mich nicht falsch, ich finde nur diese 4,4l einfach eine Marketinglüge.

Im Winter und ohne zu sehr auf extrem sparsame Fahrweise zu achten verbrauchte der Countryman immer noch gute 6l Diesel auf 100km; kein Rekordwert aber im Alltag einer, mit dem man gut leben kann. Über die 6l Marke konnte ich den Mini selbst bei flotter Fahrweise nicht bringen. Der kleine Diesel hat übrigens die mittlerweile zum Standard gewordene Common-Rain Einspritzung und seine Ventile werden über eine Steuerkette angetrieben. Selbige ist auf den bislang gefahrenen 50000km in keinster Weise auffällig geworden. Erfreulich auch, dass das Aggregat keinen Tropfen Öl verbraucht zu haben schien – vom initialen Ölwechsel bis zur Rückgabe war kein Tropfen  zusätzliches Motoröl erforderlich.

Alles in allem blicke ich zufrieden auf den rauen kleinen Diesel zurück – empfindlichere Naturelle was Geräusche und Laufruhe angeht dürfte dieser Motor aber nur bedingt überzeugen. In ein paar Jahren gibt’s dann hier den nächsten Fahrzeugtestbericht eines Fahrzeugs mit dem wesentlich kultivierteren BMW Diesel namens B47 😉

3. Licht

Vor… hmm… ca. 15 Jahren vertrat ich noch die Ansicht, dass jeder Scheinwerfer, welcher keine Streuscheibe aufweist, ein schlechter Scheinwerfer sei. Damals kamen die Klarglasscheinwerfer gerade erst auf und selbige waren meist von hässlichem Streulicht begleitet und eher optisch schön denn technisch überzeugend.

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Zwischenzeitlich hatte sich das Blatt gänzlich gewendet. Zumindest, was den Countryman anging, speziell die hier getestete Ausführung mit mitlenkendem Xenon-Licht. Mini bot hier verschiedene Varianten an: In Basisausstattung wurde der Countryman nur mit gängigen H4 Halogenlichtern geliefert. Gegen Aufpreis konnte man Xenon-Licht ordern. Wurde nochmal etwas mehr Geld locker gemacht, so erhielt man mitlenkendes Kurvenlicht. Dieses lenkt sowohl abhängig von Geschwindigkeit als auch vom Lenkradeinschlag die Linsen der Xenon Brenner derart ein, dass der Mini den Lichtkegel quasi um die Kurve lenkt – so wie die Scheinwerfer im Bild. Praktisch, aber bei neueren Fahrzeugen zwischenzeitlich schon stark verfeinert.

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Nun, mögen viele sagen „Xenon blendet“ – aber nicht mich als Fahrer und einige Studien haben sogar herausgefunden, dass Xenon nur deshalb stärker blendet, weil es die Blicke eher auf sich zieht, als die vergleichsweise funzeligen Halogenlampen. Nichts desto trotz leistet dieses Kurvenlicht auch beim Thema Blenden einen aktiven Schritt in die richtige Richtung da z.B. bei Stillstand des Fahrzeuges die Lichtkegel leicht abgelegt wird, um die Blendwirkung zu minimieren. Ach ja, Scheinwerferwaschdüsen sind natürlich selbstverständlich, wenn Xenon-Licht geordert wird. Die zugehörigen Düsen befinden sich im Scheinwerfer und nicht wie bei vielen anderen Modellen verschiedener Hersteller im Stoßfänger verbaut.

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Die Lichtausbeute war sehr gut und ich hatte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck „im Dunkeln“ zu stehen. Fairerweise muß natürlich auch erwähnt werden, dass man diese Xenon Scheinwerfer qualitativ auch nicht mit aktuellen LED Scheinwerfern vergleichen kann – diese übertrumpfen, je nach Modell und vor allem Baujahr, Xenon nochmals um Längen.

Generell haben übrigens die Xenon-Brenner eine wesentlich höhere Lebenserwartung als normale H4 Birnen. Wird aber in den Einstellungen des Countryman z.B. das Tagfahrlicht aktiviert (standardgemäß aus) so sinkt natürlich auch beim Xenon-Brenner die Lebensdauer etwas. Ich persönlich hatte das Tagfahrlicht nie aktiviert wohl aber die Lichtautomatik, bei denen der Mini entscheidet, wann es Zeit wird, die Glubscher leuchten zu lassen. Und das machte er stets durchaus souverän. Das Licht ging sofort bei der Einfahrt in einen Tunnel z.B. an und kurz nach der Ausfahrt aus dem Tunnel wieder aus; selbst dann, wenn subjektiv der Tunnel sehr hell beleuchtet war. Auch bei Fahrten im Regen hatte ich niemals einen Fall, dass das Licht nicht eingeschaltet gewesen wäre, wenn die Sicht schlecht war. Eine Kopplung zwischen Lichtsensor und Regensensor bestand allerdings leider nicht.

Auch beim Sonnen Auf- oder Untergang wurde das Licht immer früh genug eingeschaltet bzw. nie zu früh ausgeschaltet. Perfekt. Nie wieder vergessen, das Licht einzuschalten, wenn’s notwendig ist. Ein bisserl fürchte ich mich aber davor, mal an ein Auto ohne Lichtsensor zu geraten 😉

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Was unser Mini (leider) nicht hatte, war ein Fernlichtassistent; das gab’s nicht. Grundsätzlich gab es keinerlei kamerabasierte Assistenzsysteme zum Kauf. Das Fernlicht muss also, nach wie vor, manuell geschaltet werden.

In Summe war ich mit der Beleuchtung ausgesprochen zufrieden im Mini Countryman – keine Klagen! …Obwohl er etwas versoffen hinsichtlich Waschflüssigkeit war 😉

4. Fahrwerk & Bremsen

Vielen dürfte bei den beiden Begriffen „Mini“ und „Fahrwerk“ zwei Dinge in den Sinn kommen: „Go-Kart Feeling“ und „Bockig hart“. Nun, beides stimmt hier zu gewissem Grad.

Minis waren immer schon recht „straff“ ausgelegt. Selbst der Ur-Mini. Die moderneren Minis waren ebenfalls immer schon wahre Kurvenräuber und punkteten mit Fahrspaß.

Der Countryman baut höher auf als seine kleinen Brüder, entsprechend neigt sich die Karosserie auch stärker. Auch ist er eine Spur komfortabler ausgelegt als die kleineren Modelle. Unterm Strich ist das Fahrwerk aber, nach wie vor, straff und gnadenlos. Wer Wiens „Südosttangente“, die A23, kennt, der weiß: hier poltert man vielfach über den Asphalt und das macht im Countryman nur bedingt Spaß. Wo er hingegen punktet sind kurvige Wald- und Bergstraßen – hier bietet das Fahrwerk Spaß pur.

Persönlich bin ich über die letzten Jahre zum Schluß gekommen, dass ich zwar sehr gut mit der Auslegung des Countryman leben kann, ich aber dann doch ein etwas komfortableres Fahrzeug bevorzugen würde. Straffe Auslegung und (mögliche) hohe Kurvengeschwindigkeiten sind ab und zu richtig toll. Wird man aber, wie hier, ohne adaptives Fahrwerk zu konstant poltriger Gangart genötigt, so kann das „Go-Kart feeling“ irgendwann ein wenig nerven…

Die Bremsen sind gut, wenngleich sie über die Jahre dann doch nachgelassen hatten. Nach 3 Jahren war ja das „Pickerl“ fällig, sprich, die TÜV Plackette. Leichte Mängel an den vorderen Bremsscheiben (Grate) wurden festgestellt und die Bremspackeln (Bremsklötze) waren vorne fast aufgebraucht. Alles Verschleißteile und damit grundsätzlich ohne Belang… Dennoch bissen die Bremsen beim Neuwagen einfach kräftiger zu und 50000km rangieren als Laufleistung der Bremsanlage dann doch eher im unteren Bereich des Möglichen.

Trotz etwas weniger Biss waren aber die Bremskräfte immer gut und verzögerten das Auto sicher und zuverlässig.

5. Sitze & Interieur

Das Interieur von Minis, querbeet durch die Modelle, ruft unweigerlich gemischte Gefühle hervor. Manche sind begeistert, manche sind entsetzt. Wenige sehen die Sache neutral. Auto-Zeitschriften verreissen regelmäßig die Schalter und Designphilosophie, Mini Fahrer betonen oftmals, wie individuell und außergewöhnlich das Mini Cockpit ist…

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Meine persönliche Meinung: Ich mag das Cockpit im Mini Countryman. Klar, der Tellergroße Tacho in der Mitte ist vollkommen nutzlos – aber die Geschwindigkeit wird ohnehin auch mittig im Drehzahlmesser, digital, angezeigt. Der riesen Tacho ist halt ein netter Gag.

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Und klar, die Schalter für die Fensterheber sucht man anfangs in den Türen und nicht zentral neben der Sitzheizung – auch das geht aber in Fleisch und Blut über und nach kurzer Zeit ist es selbstverständlich, daß die Schalter eben dort sind, wo sie sind.

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Bei einem klitzekleinen Facelift wurden übrigens zwischenzeitlich die Fensterheber im Countryman schon in die Tür verfrachtet, für alle, die mit einem Neuwagen liebäugeln.

Alle Tasten haben einen guten Druckpunkt und die wichtigsten sind auch blind zu finden (für mich die Sitzheizung). Generell wurde der Armaturenträger auch nicht mit Tasten überfrachtet und ich empfand z.B. auch die Lichtschaltung am linken Lenkstockhebel gewohnt und wunderbar gelöst. Ich komme aber ursprünglich auch aus dem Citroën-Lager 😉

Generell ist die Bedienbarkeit gut. Der mittig unter dem Navigationsdisplay angebrachte Lautstärkeregler ist blind zu finden und bequem, selbst mit Handschuhen, zu drehen, am Lenkrad gibt’s zudem ja, in unserem Fall, auch die Steuertasten. Bei Mini befindet sich links die Audiosteuerung und rechts der Tempomat – umgekehrt zu BMW also.

Auch die sonstigen Features am TFT Bildschirm sind über den, direkt vor der (an ein Flugzeug anmutenden) Handbremse angebrachten Joystick einfach zu bedienen. Drehen, drücken und die vier Himmelsrichtungen können bequem gesteuert werden und alles funktioniert analog zu BMWs iDrive. Funktioniert und gibt keine Rätsel auf.

Schade ist die Fehlende Gurthöhenverstellung. Es ist mir  unerklärlich, weshalb Mini sie nicht verbaut. Eine „Krankheit“ die aber auch viele BMWs haben. Ebenso ärgerlich: Cupholder und auch Fächer in den Türen sind zu schmal um etwas dickere Flaschen aufzunehmen. Gerade auf längeren Reisen ist das sehr unpraktisch.

Die Bestuhlung, in unserem Fall dunkles Leder mit hellen Zierrändern, ist bequem und funktionell. Ich hatte nie Probleme mit den Sitzen und auch bei längeren Touren keine Rückenschmerzen. Der Seitenhalt könnte aber definitiv besser sein – allerdings haben wir keine Sportsitze gewählt was dies erklären dürfte. Einzig die nicht in der Neigung verstellbare Kopfstütze habe ich hier anzukreiden und Freunde vermerkten eine etwas zu kurze Oberschenkelauflage – das hatte mich aber nie gestört.

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Das Raumgefühl im Countryman ist definitiv einer der größten Pluspunkte. Dieses Auto ist unglaublich luftig und bietet erstaunlich viel Platz im Innenraum. Vier Personen können quasi immer komfortabel transportiert werden, sofern Fahrer und Beifahrer die 1,85m Marke nicht überschreiten; dann wird’s mit dem Fußraum hinten knapp.

Der Kofferraum hingegen ist… nun ja. Mini halt. Klar, gemessen an dem Kofferraum der seit 2010 erhältlichen Minis ist jener des Countrymans üppig, recht viel mehr als eine Klappbox + Rucksack passt dann aber leider doch nicht rein. So wird selbst der Maxi-Mini für Familien mit Kind eventuell zur Geduldsprobe. Allerdings muss fairerweise gesagt werden: Größer als im Countryman wird’s nicht bei Mini. Bestenfalls der Clubman transportiert mehr bzw. der 2016 erscheinende Countryman Nachfolger auf Basis des BMW X1.

Wo wir schon beim Kofferraum sind: Sehr praktisch empfand ich über die Jahre den doppelten Ladeboden der allerhand „immer dabei Zeug“ verbarg. Gepäckraumtrennnetz, Eiskratzer und besagte Klappbox waren so stets mit von der Partie ohne im Kofferraum herumzupurzeln (der Mini lädt ja durch die straffe Fahrwerksabstimmung durchaus zur etwas beherzteren Kurvenfahrt ein).

Die Materialien, wie schon erwähnt, waren zu großen Teilen OK. Das Armaturenbrett hat einen großen Anteil an weichen Kunststoffen, die „Centerrail“, also jene Leiste für mehr oder minder praktische (und überteuerte) Zubehörteile wie Sonnenbrillenetui oder Cupholder ist aus Alu und recht hübsch anzusehen. Andere Teile, wie die bereits erwähnten Verkleidungen in den Türen oder alles unterhalb des Lenkrades, bestehen aus recht billig anmutendem Hartplastik. Zwar ist das alles haptisch OK, leider war das  Fahrzeug nach 3 Jahren und 50000km merkbar klapprig geworden. Überall knarzte und klapperte es – nicht tragbar bei einem doch nicht ganz günstigen Mini.

Zuguterletzt sei noch die „Ambience-Beleuchtung“ erwähnt, enthalten im „Lichtpaket“, soweit ich mich erinnere. Damit können Türen, Centerrail sowie der Fußraum in allen nur erdenklichen Farben in Szene gesetzt werden. Sieht genial aus und ich würde es nicht missen wollen. Allerdings muß ich auch zugeben, dass ob der grünen Außenfarbe unser Mini auch immer innen „auf grün“ geschaltet war. Die Instumentenbeleuchtung ist allerdings, wie bei vielen BMWs, orange. Nun ja, nicht meine favorisierte Instrumentenfarbe.

6. Audio, Telefon & Navigation

Allgemeines

Grundsätzlich hat sich in den letzten Jahren seit der Countryman 2010 auf den Markt kam unglaublich viel verändert. Handys, Bluetooth, WLAN im Auto, Connected Services usw. Ankreiden muß man BMW/Mini die unglaublich lasche Update-Politik. Zwei oder drei Updates gab es und diese waren alles andere als einfach auf der Mini Homepage zu finden und mussten von Hand installiert werden. Die Installation mittels eines USB Sticks funktionierte aber einwandfrei. Hier hätte ich mir gewünscht, dass diese Updates automatisch im Rahmen von z.B. Räderwechsel oder des Services eingespielt würden.

Audio & Bluetooth

Unser Mini wurde mit dem „Harman/Kardon Audiosystem“ geordert. Ein Arsenal verschiedener Lautsprecher inklusive eines starken Digitalverstärkers sorgte für angenehmen Klang. Dies ist aber natürlich absolut subjektiv und ich kann jedem an diesem Auto Interessierten nur empfehlen, den Händler seines Vertrauens aufzusuchen, und den Klang mit eigener Musik, idealerweise auf CD, durchzutesten.

Ich war mit dem Klang im Mini über das Harman/Kardon Lautsprechersystem ausgesprochen zufrieden, selbst bei hoher Lautstärke toller, ausgewogen und nicht verzerrt mit klaren Höhen und satten Bässen, falls gewünscht.

Die Bluetooth-Verbindung mit den iPhones (iPhone 4, 4S, 5, 5S und 6 Plus) funktionierte ganz gut, das Telefon wurde meist automatisch mit dem Auto, etwa eine Minute nach dem Einsteigen, verbunden. Bei neueren Fahrzeugen funktioniert dies allerdings deutlich schneller. Auffällig war, dass Bluetooth ab und zu einfach verhext zu sein schein und teilweise Titelinformationen nicht mehr aktualisiert wurden oder die Wiedergabe am Handy manuell gestartet werden musste.

Bei reiner Bluetooth-Verbindung kann der Mini zwar Lautstärke, Titelsprung und Play/Pause über Bluetooth realisieren, nicht aber die Playlists oder Covergrafiken anzeigen. Für diese Funktionalität wird ein Snap-In Adapter benötigt. Dieser wiederum funktionierte in Countryman nur bis zum iPhone 4S. Der neuere Snap-In für iPhone 5 und 5S konnte nicht zur Zusammenarbeit mit dem Mini gebracht werden. Schade und ärgerlich.

Snap-In Adapter

Wir hatten zum Mini den Snap-In Adapter für das iPhone 4 und 4S bestellt; dieser funktionierte zuverlässig, wenngleich durch die Armauflage ohne Lüftungsschlitze es im Sommer regelmäßig zur Überhitzung des Telefons kam. Bei Verwendung des Snap-In Adapters läuft die Audiowiedergabe über den Adapter, Playlists werden angezeigt und können ausgewählt werden, auch Coverart wird angezeigt; außerdem funktioniert selbst iTunes Match einwandfrei und das iPhone hat Verbindung zur Außenantenne des Fahrzeuges.

Telefonie

Die Verbindung zum Smartphone erfolgt hier über Bluetooth. Das Telefonbuch im Smartphone wird nach einer Weile mit bestehender Verbindung dann auch im Fahrzeug angezeigt. Leider ist die Ladezeit extrem lange, was dazu führt, dass man quasi gleich nach dem Einsteigen erstmal keine Nummern wählen kann. Die Vorbereitung der Sprachwahl dauert dann nochmal etwas länger. Alles in allem merkte man hier leider schon bei Auslieferung 2012 die in die Jahre gekommene Elektronik.

Die Gesprächsqualität, sowohl als Sprecher als auch als Zuhörer, war ordentlich wenngleich nicht überragend.

Sprachsteuerung

Siri? Fehlanzeige. Bei diesem Fahrzeug kann Siri nicht über die Lenkradtasten verwendet werden. Ist das iPhone mit dem Strom verbunden und eben nicht in der Armauflage versteckt funktioniert aber der Zuruf „Hey Siri!“ sehr wohl, die Spracheingaben laufen dann sogar über die im Fahrzeug verbaute Freisprecheinrichtung. Das kann Fluch und Segen sein, denn direkt ins iPhone Mikrofon zu sprechen liefert erheblich bessere Erkennungsraten als über die Freisprecheinrichtung des Fahrzeugs.

Die von BMW/Mini gelieferte Sprachsteuerung hingegen ist eher rudimentär. Man drückt eine Taste, sagt dann z.B. „Navigation“ danach „Zieleingabe“ um dann manuell per Dreh/Drückregler die Adresse einzugeben. Während der Fahrt fast unmöglich. Dennoch zum Zeitpunkt der Auslieferung durchaus „State of the Art“ in dieser Fahrzeugklasse, da kann man dem Mini keinen Vorwurf machen.

Ich habe die Sprachwahl letztlich eigentlich nie genutzt und auch das iPhone 6 Plus (mangels Snap-in) nie in der Armauflage platziert. Strom dran und über „Hey Siri!“ alles direkt am Telefon steuern, das funktionierte ganz gut.

Navigation

Das Navigationsdisplay ist ausreichend groß und sehr gut lesbar, selbst bei direkter Sonneneinstrahlung; die Helligkeit wird zudem abhängig vom Umgebungslicht geregelt. Allerdings, und das ist vollkommen unverständlich, wird zwischen Tag- und Nachtmodus nicht automatisch umgeschaltet – bei längeren Nachtfahrten sehr unangenehm.

Die Zielführung funktioniert zuverlässig, rechtzeitig und ausreichend flott, Kartenupdates erhielt ich aber während der gesamten Nutzungsdauer keine.

Die Verkehrsmeldungen werden nur über TMC übermittelt, die Genauigkeit selbiger und die Aktualität ist also entsprechend schlecht. Auch hier gilt: Damals durchaus state of the art in dieser Fahrzeugklasse – heute dank RTTI (real time traffic information) überholt.  Grundsätzlich dauert es immer eine ganze Weile, bis neue Verkehrsmeldungen über TMC im Navigationssystem auftauchen; damit ist hier die Warnfunktion auch eher nur für Langstrecken geeignet als um mal kurz den Verkehr zu überprüfen, bevor man die Heimreise vom Büro antritt.

7. Mini Connected

Mini Connected ist eine Smartphone App die grundsätzlich verschiedene Zusatzfeatrues bieten kann. Da gäbe es „Dynamic Music“ das quasi „Midi-Files“ an die fahrlichen Gegebenheiten anpasst und z.B. beim Ampelstop die Musik langsamer macht und bei Vollgas hektischer. Hier steht eine nette kleine Auswahl zur Verfügung die sich aber leider in den drei Jahren kaum geändert hat oder erweitert wurde.

Driving Excitement“ wiederum stellt z.B. anliegendes Drehmoment oder abgerufene PS grafisch am Display dar und verteilt Punkte, wenn z.B. hohe Kurvenfliehkräfte aufgetreten sind usw.

Minimalism Analyzer“ wiederum vergibt Punkte für sparsames Fahren. Wer also mit vorausschauend fährt, die Motorbremswirkung benutzt und sehr verhalten Gas gibt erhält hier Punkte.

Mein Favorit der diversen Funktion war aber „Mission Control„. Hier erhält der Mini eine Persönlichkeit und „Coach“, „Engine“ sowie „Climate“ sprechen mit dem Fahrer. Zwei verschiedene Audio-Sets können heruntergeladen werden. Eines für verbrauchsoptimiertes Fahren, eines für normales Fahren. Leider sind diese Stimmen nur auf Englisch erhältlich. Seit weit über drei Jahren. Ich habe da jetzt kein Problem damit, aber wieso schafft es ein Weltkonzern wie BMW nicht, diese Stimmen auch in anderen Sprachen anzubieten? Und wieso schaffen sie es nicht, über die Jahre weitere Audiofiles und Gimmicks über die Smartphoneapp nachzuladen? Flotte, neue Sprüche z.B. oder andere Stimmen. Die Möglichkeiten wären schier grenzenlos.

Die lustigsten beiden Meldungen war ein plötzliches Singen von „Coach“ zum aktuellen Tankfüllstand: „Ten little, ten little, ten little liters“ oder die Aussage „It’s a Mini, not a frog“, bezugnehmend auf einen etwas ruppigen Fahrstil. Mission Control war für mich auch der einzige Grund, das iPhone konsequent über den Snapin Adapter verbunden zu haben. Seitdem aber iPhone 4 und 4S in Rente geschickt wurden, blieb der Countryman leider stumm – über Bluetooth können all diese Features nämlich nicht genutzt werden.

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8. Exterieur & Verarbeitungsqualität generell

Auch wenn der Countryman nicht mehr das modernste Auto ist und beim Modellwechsel 2016 das neue Mini Gesucht bekommen wird, so ist er für mich nach wie vor ein wunderschönes und unglaublich stimmiges Fahrzeug.

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Auch hier gilt: Gusto und Geschmäcker sind unterschiedlich und es gibt bestimmt genug Personen, denen weder das „boxy“ Design noch die Glubschaugen gefallen. Ich liebe sie.

Es folgt unten noch eine große Galerie aller über die Jahre entstandenen Bilder unseres Minis; grundsätzlich aber ein paar Vorzüge die ich nennen will:

  • Die mit Kunststoff ausgestellten Radläufe sowie die unteren Einfassungen der Türen sind unglaublich praktisch. Selbst in engen Parklücken wird der Lack so nicht beschädigt. Und der Fakt, dass die Räder sich quasi in den „Ecken“ des Fahrzeuges befinden vergrößert nicht nur den Radstand des kompakten Autos, es macht den Mini auch extrem wendig da es quasi keine Überhänge gibt. Einzig der Wendekreis könnte eine Spur kleiner sein.
  • Die steile Frontscheibe ist zwar nicht die beste Lösung was den Luftwiderstand und die Einsicht auf Ampeln angeht (hier muß der Kopf permanent verrenkt werden), wohl aber um das Armaturenbrett kurz und kompakt zu halten – das sorgt für einen luftig weiten und großzügigen Innenraum der sich zudem dank der steilen Scheibe auch verhältnismäßig wenig aufheizt, wenn die Sonne im Sommer das Auto bestrahlt.
  • Freilich könnte die Heckscheibe etwas größer sein – viel Sicht nach hinten gibt es nicht – doch die Rundumsicht ist generell recht gut und das Auto gut überschaubar. Automatisch zum Bordstein schwenkende Spiegel wären aber ein sinnvolles Extra gewesen, das es leider nicht gab.

Qualitativ hingegen hat der Mini leider nur bedingt überzeugt, wie bereits oben erwähnt…

  • Während der gesamten Nutzungsdauer gab es immer mal wieder klappern, knarzen und scheppern aus unterschiedlichen Stellen im Innenraum. Auch wurde, gerade in den Türen, viel hartes Plastik eingesetzt.
  • Bei Auslieferung beispielsweise klapperte die Schlüsselaufnahme, die Feder war zu schwach. Und da das Auto den Komfortzugang hat, der Schlüssel also immer in der Hosentasche verbleiben kann, nervte das Geräusch aus der Schlüsselaufnahme neben dem Lenkrad unglaublich.
  • Auch sonst führt die mäßige Laufruhe des Motors immer wieder zu Geräuschen an allen möglichen Stellen. Zuletzt hat es begonnen im Armaturenbrett zu vibrieren. Eine Reklamation kann man sich getrost ersparen, sofern man sich bereits außerhalb des Garantierahmens befindet.

In Summe, so sehr ich den Mini mag, war dann doch die Qualitätsanmutung hinsichtlich der Geräusche eher mau und nicht dem hohen Basispreis entsprechend. Mit ein Grund weshalb dem Mini nun ein BMW folgen wird – mit der leisen Hoffnung dann ein Knack-Knarz-Geräuschfreies Auto zu fahren.

Fehlt noch was?

Gerade bei einem Testbericht einer gänzlich neuen „Produkt“-Kategorie kann schnell etwas übersehen werden. Und gerade wenn man ein Auto täglich über Jahre fährt, vergißt man vielleicht die eine oder andere Kleinigkeit, die für andere Personen super interessant sind. Wenn also was fehlt: Schreibt es und bitte unten in die Kommentare und der Artikel wird ergänzt! Fragen? Nur zu!

9. Fazit

Unser Mini war ein zuverlässiges Auto und hatte keinerlei Wartungskosten (abgesehen vom vorgeschriebenen Bremsflüssigkeitstausch) in den drei Jahren und 50000km die wir ihn gefahren hatten. Beim ersten „echten“ Service wären Bremsscheiben vorne und Bremsklötze rundherum fällig geworden, neben dem obligatorischen Motorölwechsel. Es gab keinerlei Pannen oder sonstige Probleme und das Auto zeigte keine Spuren von Rost oder sonstigem Verschleiß. Super! Auch hat der Mini keinen Tropfen Motoröl verbraucht, was wir natürlich schulterklopfend dem gewissenhaften Einfahren bis 2000km zuschreiben.

Chrom und Glas waren bei der Rückgabe außen immer noch einwandfrei, von ein paar Steinschlägen in der Scheibe abgesehen. Dichtungen waren dich, die Klimaanlage funktionierte wie am ersten Tag.

Zu bekritteln gab es die eher mäßige Verarbeitung im Innenraum und die lasche Updatepolitik sowohl der Bordelektrik als auch der Smartphoneapps. Wer diese Features anbietet muss sich auch um deren Wartung kümmern.

Ich weiß nicht, ob ich den Mini wieder als Neuwagen kaufen würde. Ich hätte mir zu diesem Basispreis dann doch eine bessere Verarbeitung innen gewünscht. Als Gebrauchter dürfte der Mini Countryman aber immer noch ein genialer Deal sein. Ich mag ihn, unseren Dicken – ein wunderschönes Auto war er.

3 Antworten auf „Langzeittest: Mini Countryman R60, Cooper D, BJ2012“

  1. Wowereit dass nenn ich mal nen Erfahrungsbericht. Meine Frau überlegt auch grad ihn als Zweitwagen zu holen. Wir haben sonst nen Qashqai und der dient als Familienwagen.
    Der Mini soll eher zur Arbeit (20km) und zur Not mal die Kinder mitnehmen können. Und natürlich ist die Optik das Argument ihrerseits. 😉
    Mal schauen was es dann doch wird. Vielleicht auch doch der neue Smart For4

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