Kurztest: germanmade g.case für das iPhone 6S

iphone-6s-g-caseAnlässlich eines längst überfälligen Tests eines der „g.cases“ von germanmade sowie meinem Wechsel vom iPhone 6 Plus zum neuen und kleineren 6S habe ich mir das g.case von germanmade genauer angesehen. Gleich vorweg: Natürlich passt nicht nur das 6S ins g.case sondern auch das iPhone 6 (ohne S) 😉

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Verpackung

germanmade ist einer der wenigen Hersteller von premium Hüllen, die bei der Verpackung durchgehend auf Umweltschutz setzen. So wird kein Kunststoff verwendet und die Lederhülle ist, innerhalb des Kartons, in einem Stoffsäckchen verstaut. Vorbildlich und dennoch edel!

Qualität

Wir haben ja schon einige germanmade Produkte wie das iPad Sleeve, das iPhone 5 Sleeve, das iPad Mini Sleeve oder auch jenes für’s MacBook Air getestet. Allen gemein: hervorragende Qualität, durch die Bank. Robustes und hochwertiges Leder, das mich bisher, egal in welchem Finish, vollkommen überzeugte.

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Auch das g.case tanzt nicht aus der Reihe – Leder, Handarbeit und top Qualität. Passt. Einhergehend mit einem natürlichen Material wie Leder muss dieses erst durch tägliche Nutzung weich und anschmiegsam werden. Speziell zu Beginn der Nutzung fällt eine gewisse Steifigkeit auf, das heißt, wann immer das g.case am Tisch liegt, ist es leicht geöffnet. Das gibt sich aber mit der Zeit.

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Ich habe die Farbe „Earth“ getestet, ein offenporiges Leder und dieses zeigt natürlich durch Benutzung auch relativ schnell Gebrauchsspuren auf – das ist ganz normal und macht (für mich) durchaus auch den Charme aus. Persönlich mag ich lackierte (glatte) Leder nicht ganz so gerne.

Die Nähte und auch die generelle Stabilität der Hülle sind hervorragend, Karten sitzen sicher und stabil.

Kleiner Kritikpunkt: Die Rückseite des Cases könnte etwas steifer sein, speziell wenn man das iPhone mit dem Case mit dem Display nach unten ablegt, stehen Ecken der Rückseite etwas ab da rückseitig mittig die Gecko Folie montiert ist. Das wäre grundsätzlich nur ein kleiner optischer Mangel, ärgerlicher ist aber, dass dadurch sehr schnell auf Fotos ein unschöner Rand des abstehenden Leders auftauchen kann.

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Das iPhone und der Gecko

germanmade setzt zur Montage, anders als viele anderen Hersteller, nicht auf Einschubsysteme oder ein System in das das iPhone eingeklippst werden muss. Stattdessen wird eine „Gecko“ Folie verwendet. Das ist im Prinzip eine Oberfläche, die tausende (unsichtbare) Mikrosaugnäpfe verwendet, um das iPhone an Ort und Stelle zu halten. Verschmutzt die Folie, so kann sie mit einem mit Wasser befeuchteten Lappen gereinigt werden. Sehr einfach.

Während des Testzeitraumes hielt das iPhone stets bombensicher in der Hülle. Auch die Folie selbst scheint ausgesprochen gut mit dem Leder verklebt zu sein – hier hatte ich anfangs ein wenig Bedenken, dass durch das ständige Herauslösen des Telefons aus der Hülle ggf. die Folie sich später vom Leder lösen würde. Glücklicherweise waren das bislang unberechtigte Bedenken, Hülle und Gecko-Folie scheinen sehr gut miteinander verschweißt zu sein.

In der Praxis

Derartige Hüllen, also jene, die auch Platz für Karten, Dokumente und Bargeld  (in Maßen) bieten, sind grundsätzlich eine praktische und feine Sache, da nicht das Handy getrennt von der Brieftasche transportiert werden muss – mit einem Griff hat man alles Wichtige eingesteckt und dabei das Telefon gut geschützt. Zu bedenken gilt aber natürlich, dass das Tippen mit beiden Daumen z.B. oder auch das Fotografieren mit dieser Art von Hüllen erschwert wird, da ja unweigerlich der „Deckel“ mit Karten und Bargeld seitlich absteht.

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Und natürlich bleibt vom schlanken Profil des iPhones recht wenig übrig. Das ist auch fast allen Hüllen gemein. Der Rücken des g.cases dürfte zudem noch etwas flexibler sein, denn ein „Umbiegen“ zum Telefonieren, indem man also quasi die Seite mit den Karten nach hinten klappt, ist fast nicht möglich.

Farben & Gravur

germanmade bietet für das g.case vier Farben an: Earth (dunkelbraun, hier getestet), night (schwarz), vintage (hellbraun) und stone (grau). Ich bin schon seit längerem Fan der „Earth“ Farbe, grundsätzlich sollte aber für die meisten Interessentendie passende Farbe im Sortiment sein. Rot wäre vielleicht noch schön gewesen.

Besonders gut gefallen hat zudem die Gravur bei der zudem unterschiedliche Schriftarten verwendet werden können um z.B. den eigenen Namen usw. vorne auf’s Case gravieren zu lassen. Sieht toll aus!

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Fazit

Auf der positiven Seite verbucht auch das g.case von germanmade die gewohnt hervorragende Verarbeitung sowie das hochwertige Material und die praktische Gecko Folie, neben dem guten Schutz des iPhones. Verbessern könnte germanmade noch die Stabilität der Rückseite sowie die Flexibilität des Rückens. Letzteres natürlich relativiert sich über die Dauer der Nutzung – etwas flexibler wird Leder schließlich von selbst (die richtige Pflege vorausgesetzt). Trotz des recht hohen Preises von 65€ (inkl. Gravur 75€) ist das g.case aber definitiv eine Empfehlung.

>> Hier geht’s zur Herstellerhomepage

Ich empfehle aber zusätzlich, wie bei jeder Hülle dieser Art, unbedingt eine Schutzfolie am Display zu verwenden da permanentes Scheuern von EC oder Kreditkarten die Beschichtung des iPhone Displays angreifen könnte.

Meine Empfehlung:

3 Antworten auf „Kurztest: germanmade g.case für das iPhone 6S“

  1. Yeah, das g.case gehört zu meinem Lieblingsprodukt von germanmade. ziemlich schön und mit der Zeit wird es auch immer schöner.
    Bei mir drückt der Nanoaufkleber auch durch, was an der Feuchtigkeit liegt, die durch den Kleber das Leder dort verändert. Aber mit der Zeit der Nutzung hebt sich das auf und es wird nur „noch“ schöner. Warte es ab. Bei mir ist es bereits so. Leider kann ich hier kein Bild anhängen, hatte schon direkt eins für Dich gemacht 🙂 aber dann twitter ich Dir das mal.

    Cheerio
    Frl_Emma

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