Mit dem iPhone zum Mietwagen

[Trigami-Review]

Fast jeder hier lesende der im Besitz eines Führerscheins ist, wird schon vor dem Problem gestanden haben, ein Auto mieten zu müssen. Sei’s ein Umzugstransporter, sei’s ein Auto für’s Wochenende. Und fast jedem davon wiederum wird sich das Problem gestellt haben, mit einer Unzahl an Anbietern für Mietwägen konfrontiert gewesen zu sein.

Das Angebot ist quasi unüberschaubar und letztlich landet man vielleicht bei einem der großen Anbieter, obwohl ein „Kleiner“ im konkreten Fall vielleicht das bessere Angebot gehabt hätte. Mit der folgenden App wird der Mietwagen Preisvergleich einfach möglich.

Genau an dieser Stelle setzt www.mietwagen-auskunft.de an. Mit der Mietwagenauskunft für’s iPhone gibt es nun auch dafür eine passende Mietwagen App. Über diesen Link kann die App, natürlich kostenlos, heruntergeladen werden.

Die App startet schnell und leitet sofort zum Haupt-Auswahlbildschirm über den Ort der Anmietung, Reisedatum sowie die Fahrzeuggröße gewählt werden können. Ein Klick auf „Suche starten“ liefert recht schnell die Ergebnisse mit recht günstigen Angeboten. Hat man den Mietwagen seiner Träume gefunden, so reicht ein Klick auf „jetzt buchen“ um zur Website des jeweiligen Anbieters geleitet zu werden. Eine Warnmeldung erinnert daran, daß man die App verläßt. Ein In-App Browser wäre hier natürlich schön gewesen, speziell um wieder zu vorherigen Angeboten zurückspringen zu können bzw. um die Mietwagen Buchung gleich in der App abzuschließen.

Soweit ich bei meinem Test sehen konnte, entsprechen die in der App dargestellten Preise auch denen, die die jeweiligen Anbieter anführen. Natürlich können sich Abweichungen ergeben, da Mietwagenfirmen ja immer das eine oder andere Zusatzpaket anbieten bzw. selbiges erst abgewählt werden muß. Alles in allem aber bekommt man zufriedenstellende Ergebnisse und vor allem Anhaltspunkte wo man seinen Wagen denn noch mieten kann; denn meist fällt der Gedanke ja zuerst nur auf die ganz großen Mietwagenfirmen und die kleineren bleiben außen vor.

Zusammenfassend kann ich hier, mit gutem Gewissen, meine Empfehlung aussprechen. Einen Mietwagen am iPhone zu mieten ist einfach und recht komfortabel gelöst. Einziger kleiner Abzug für den fehlenden Browser in der App, aber ansonsten beide Daumen hoch. Lobenswert sollte hier auch noch erwähnt werden, daß pro jeder 10. Buchung ein Baum im Regenwald gepflanzt wird.
Trotz allem ist die App noch relativ neu im Appstore und in ihrer „Evolution“ und könnte vielleicht kleinere Fehler aufweisen, was ja auch ganz normal ist.
An dieser Stelle von mir der Tip, wie immer, zweimal zu prüfen, bevor man eine Buchung abschließt, und, das hat jetzt nicht direkt mit der App zu tun, immer auch das Kleingedruckte lesen. Aber das wißt ihr ja sowieso 😉

Facebook-Fans können natürlich auch ein Fan der Mietwagenauskunft werden. Bzw. „sie mögen“, wie dies jetzt heißt. Hier der Link: www.facebook.com/mietwagenauskunft.de

Jetzt zum Angebot http://www.mietwagen-auskunft.de

Im Test: Altec Lansing Inmotion classic

Mit freundlicher Unterstützung von Altec Lansing haben wir ein „InMotion Classic“ zum Test erhalten. Bei dem Gerät handelt es sich um einen Vertreter der allseits bekannten iPhone Dock Lösungen. Mitgeliefert werden drei verschiedene Dock-Schalen wie wir sie von Apple Universal-Dock ebenfalls kennen; so läßt sich bequem ein iPhone oder iPod Nano 4. Generation betreiben.

Unserem Testgerät lag leider nur ein amerikanisches Ladegerät bei, so mußten wir mit der vorhandenen Akkuladung auskommen. Ihr seht aber, es handelt sich hier um ein sehr portables Gerät das im Gegensatz zur Konkurrenz auch mit dem Akku betrieben werden kann. Das ist sehr löblich da man es einfach am Griff schnappt und mit auf Reisen nimmt. Zudem ist es recht kompakt gebaut und kann, mit eingeklapptem Griff, schnell und flach verstaut werden. Im Applestore könnt ihr mit einer Suche nach „iMT620“ das Gerät finden.
Im folgenden behandeln wir folgende Bewertungskriterien. Hinter jeder Überschrift seht ihr unsere Punktewertung und am Ende der Review das Resultat:

  • Verpackung (3 Punkte)
  • Design & Verarbeitung (3 Punkte)
  • Klang (6 Punkte)
  • Preis/Leistung (4 Punkte)

Verpackung 3/3

Hier kann man getrost ein großes Lob aussprechen. Lediglich für die Einsatz-Schalen des Docks sowie für die Hülle des Gerätes selbst wird Kunststoff verwendet. Ansonsten besteht die Verpackung rein aus recycletem Karton. Wir finde dies sehr gut weil Umweltfreundlich. Beide Daumen noch!

Design & Verarbeitung 2/3

Da scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Zwar weist das Gerät einen silbernen Rahmen auf, ist aber aus Kunststoff. Das ist ja primär nichts Schlechtes, dürfte aber auch einige Premium-Kunden davon abhalten, es zu kaufen. Wie gesagt, hier urteilen wir nicht. Sehr kantig ist das InMotion aber allemal, was aber, wie schon eingangs erwähnt, der Portabilität durchaus zu Gute kommt. Auf der Rückseite finden wir nur einen Stromanschluß sowie einen 3,5mm Klinken AUX Eingang um z.B. einen anderen MP3 Player als einen iPod oder ein iPhone anschließen zu können. Die Front wird von dem sehr dominanten, schwarzen Lautsprechergrill geprägt, die leider auch aus Kunststoff gefertigt ist und recht weich zu sein scheint. Der guten Optik und dem Klang tut dies natürlich keinen Abbruch, die Robustheit leidet aber und wir befürchten, daß in einem Reisekoffer der Grill ggf. durch andere Gegenstände brechen könnte, wenn man nicht sehr aufpaßt. Auf der Oberseite befinden sich 6 Knöpfe. Liks finden wir den Einschalter, daneben kann die Wiedergabequelle (iPod, Radio, Aux) gewählt werden. Mittig befinden sich die Lautstärketasten, ganz rechts zuguterletzt Titelsprung vor- und rückwärts. Man muß also auf nichts verzichten. Mitgeliefert wird auch eine kleine Fernbedienung um das Gerät fernzusteuern. Diese ist aber eher als nettes Ad-On zu betrachten da die Tasten recht klein und mit nicht optimalem Druckpunkt ihre Arbeit verrichten. Dennoch, ein guter Schritt, einem Gerät dieser Preisklasse, eine Ferbedienung beizulegen. Mit dem Bedienkonzept des iPhones kommt diese Ferbedienung aber nur bedingt zurecht und ist eher für die anderen iPods ohne Touchscreen oder Multitouch ausgelegt. Play/Pause oder Titelsprung funktionieren aber problemlos. in der rechten oberen Ecke befindet sich schließlich noch ein LC-Display mit gelber Beleuchtung welches gewählte Quelle, gespielten Titel oder die Laustärke sowie den Zustand des Akkus anzeigt. Schön ist auch, daß am iPhone keine lästige Warnmeldung angezeigt wird, die darauf hinweist, daß das Gerät nicht voll kompatibel ist. Sehr schön! Summa summarum ist das InMotion seiner Preisklasse entsprechend, durchaus wertig und mit stimmiger Verarbeitung. Eine etwas robustere Lautsprecherabdeckung aus Metall hätten wir uns aber dennoch gewünscht.

Klang (4/6)

Wie kann man den Klang eines Gerätes beurteilen? Woran mißt man ihn? Nun, wir sind natürlich einerseits keine Experten was Klang und Sound betrifft. Außerdem haben wir keinerlei Meßequippment in der TouchTalk Redaktion um euch hier wissenschaftliche Ergebnisse zu bieten. Jegliche, nun folgende, Feststellungen sind also ein subjektiv und ihr seid natürlich herzlich eingeladen in den Kommentaren eure Erfahrungen mit diesem oder mit anderen Geräten zu schreiben!
Eines vorweg: Man kann und sollte sich nicht zu viel erwarten von derartigen Geräten. Was einen Lautsprecher zum Klingen bringt, sind Schallvolumen, also Gehäusetiefe sowie die Membrangröße. Man kann aus einer 12cm Membran keinen anständigen Subwoofer bauen und aus einem 25cm Tieftonlautsprecher keinen Hochtöner herstellen. Und kein Breitbandlautsprecher mit sagen wir 16cm Durchmesser kann über das gesamte Klangspektrum ein hervorrangedes Ergebnis liefern. So. Hier betrachten wir ein Gerät mit sehr geringer Bautiefe (5cm) und sehr kleinen Lautsprechern (7cm Durchmesser). Wummernden Tiefbass und kristallklare Höhen sind schon aus grenzen der Physik sowie des Preises ausgeschlossen. Aber im Rahmen seiner Möglichkeiten klingt das InMotion sehr sehr ordentlich. Wir würden die Stärken klar in die stimmliche Wiedergabe legen. Bass ist durchaus da, Höhen klingen ausreichend klar, wenngleich nicht sehr durchsichtig. Im mittleren Tonbereich (Stimme) wird ein sehr warmes Klangspektrum, welches durchaus gefällt, dargeboten. Wer sich also beim Kochen oder beim lauen Abend auf der Terrasse von etwas Musik begleitet wissen will, kann hier gut zuschlagen. Auch die Lautstärke, die dieses kleine Gerät reproduzieren kann, ist beachtlich, speziell bei Akkubetrieb – und das angeblich für bis zu 5h!
Das Gerät überzeugt in seiner Preisklasse, unseres Erachtens, durch soliden Klang. Der eingebaute UKW-Tuner liefert guten und meist rauschfreien Empfang und die Integration einer Teleskopantenne ist in Zeiten der widerlichen Wurfantennen eine sehr willkommene Abwechslung! Leider kann man UKW-Sender nicht speichern.

Preis/Leistung & FAZIT (4/4)

Beide Daumen hoch. Wer ein Lautsprechersystem für seinen iPod oder auch das iPhone sucht, bekommt hier recht präzise verarbeitetes Gerät mit funktionellem Design welches den iPod bzw. das iPhone währen der Wiedergabe noch dazu auflädt. Der Klang ist schön und warm gefärbt, die Basswiedergabe ist ausreichend. Wer Musik für unterwegs oder nebenher sucht und nicht vor hat, große Räume zu beschallen, ist mit dem ca. 140EUR Gerät ganz gut bedacht!

Punktewertung: 13 von 16 Punkten, Schulnote: 2

Merkmale

  • Der bewegliche Griff dient zurückgeklappt als Ständer, hochgeklappt als Griff und kann zum Transport ganz weggeklappt werden.
  • Digitales UKW-Radio mit einfahrbarer Antenne, LCD-Display und Sendervorwahl
  • Kontrastreicher LCD-Display zeigt Lied, Interpret, Album und Kanal an
  • Akku mit bis zu 5 Stunden Lebensdauer
  • Fernbedienung zur Steuerung von Menü und Musikoptionen
  • Die Musik hält automatisch an, wenn das iPhone einen Anruf empfängt
  • Unempfindlich für Mobiltelefonstörungen, der Flugmodus muss also nicht aktiviert werden
  • AUX Eingang für die Verbindung einer zweiten Audioquelle
  • Universelle Ladestation lädt iPhone oder iPod während der Wiedergabe
  • Kompakt und leicht für einfaches Tragen
  • Platz für die Aufbewahrung der Fernbedienung
  • Integrierte Bedienelemente, einschließlich Ein-/Ausschalter, Audioquelle und Liedernavigation