Testbericht: Samsung Navibot SR8845 Roboter Staubsauger

Einleitung

Nun, ihr kennt ja nun meinen Hang zur Automatisierung im Haushalt. Prinzipiell plane ich ja, auch noch in unserer Wohnung durchgängige Hausautomatisierung anzuwenden, aber das ist bislang nur ein  Hirngespinst. Privat setze ich iRobots Roomba 581 als kleinen Helfer im Haushalt ein und bin hellauf begeistert. Nach wie vor. Dennoch – Samsung hat mit seiner „Navibot“ Serie ernstzunehmende Gegener für iRobots Roombas am Markt – so sagt zumindest die Werbung. Grund genug, mir, mit Dank an Samsung Österreich, einmal einen dieser Navibots genauer anzusehen.
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Im Test: Toshiba Camelio SX500 – Ein Einstieg in die FullHD Aufnahme?

Toshiba Österreich hat mir freundlicherweise für einige Wochen einen Camcorder der Camelio Produktlinie zur Verfügung gestellt. Einziges Kriterium das ich stellte: Er sollte FullHD Aufnahmen ermöglichen. Ich habe also die eine oder andere Aufnahme mit dem Camelio gemacht und ihn auch an einem sonnigen Winternachmittag mit auf den Karlsplatz im Zentrum Wiens genommen um dort ein wenig zu filmen. Die Videos und die Beurteilung der gelieferten Bildqualität sind in der betreffenden Rubrik nachzulesen.
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Lesen digital: Thalias ebook reader „OYO“ im Test

eInk. Das ist ja mittlerweile ein recht geflügeltes Wort. Es kennzeichnet eine Anzeigetechnologie, die nur zum Wechseln des dargestellten Bildinhaltes Strom benötigt. Dadurch ergeben sich sehr lange Akkulaufzeiten. Zudem ist die Auflösung solcher eInk Displays relativ hoch und ermöglicht, bei qualitativ hochwertigen Geräten, ein sehr gutes Schriftbild.

Nachteil dieser Technik ist das doch sehr markante Wechselspiel zwischen schwarz und weiß wenn ein neuer Bildinhalt angezeigt werden muß. Auch hier schalten manche Geräte schneller weiter, manche eben langsamer.

Zwar bieten eInk Displays mittlerweile verbesserte Kontraste, mit „schwarz auf weiß“ hat das aber wenig zu tun. Es ist eher „dunkelgrau auf schmutzweiß“ – im Idealfall. Dies sind prinzipiell Gemeinsamkeiten aller eBook Reader, also aller dieser unzähligen elektronischen Lesegeräten.

Thalia.at war so freundlich, mir einen „OYO“ zur Verfügung zu stellen. Dabei handelt es sich um genau einen dieser auf eInk basierten eBook Reader. Von meinem iPad hatte ich ja schon einigen Lesestoff auf der Festplatte, also konnte der Test schnell beginnen.
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Testbericht: Roomba 581 Staubsaugroboter

Einleitung

Also primär würde ich mich ja nun nicht als „faul“ bezeichnen. OK, sagen wir mal „selektiv-faul“. Hausarbeit, primär Geschirrspülen dicht gefolgt vom Staubsaugen und Staubwischen rangiert nicht hoch in meiner Gunst und wurde damit auch vernachlässigt. Bislang.

Nun, wer meinen Podcast hört, der hat mitbekommen, daß bald ein Umzug ansteht. Größere Wohnung. Vier Zimmer, alles auf einem Niveau, keine Schwellen, keine Stufen, keine Hindernisse, durchgängig Parkett und kaum Teppich.

Also mal wieder Gäste sich angesagt hatten und ich im Chat dem Stephan mitteilte wie wenig motiviert ich zum Putzen der Wohnung sei, meinte er, ich solle doch einen Roomba kaufen. Der würde vollautomatisch die Wohnung putzen und das funktioniere laut der Berichte auf Amazon auch hervorragend…
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Apple Magic Mouse Testbericht

magicmouse

Na, gebt’s doch zu, darauf habt ihr gewartet. Diesen Testbericht mein‘ ich, nicht die Magic Mouse 😉 Nein, nicht? Hmm… na, ja. Auch wenn man schon diverse Erfahrungen zur Magic Mouse von Apple im Internet nachlesen kann, möchte ich mich dennoch der Berichterstattung anschließen und euch meine Eindrücke zum neuen Nager aus Cupertino berichten. Auf eine Punktewertung verzichte ich allerdings, zu unterschiedlich werden eure von meinen Eindrücken sein.

Verpackung

Daß Apple ja eine gewisse Affinität zur Plastiksargverpackung in letzter Zeit zeigt, dürfte jedem, der sich schon mal einen iPod Touch oder Nano oder auch Shuffle zugelegt hat. Glasklares Plastik ist das Material aus dem die Verpackung gemacht ist, auch bei der Magic Mouse. Das sieht zwar gut aus, ist aber wohl schwerlich mit dem so stark beworbenen „grünen“ Gedanken von Apple vereinbar. Nungut.
Löst man die kleinen Klebebänder vorne und hinten an der Verpackung, so kann man die Oberschale der Verpackung öffnen. Die Magic Mouse sitzt immer noch bombenfest auf dem weißen Kunststoffeinsatz in der Verpackung. Grund? Sie ist festgeklebt! Wer also die Aluminium-Abdeckung des Batteriefaches nicht verbiegen möchte, sollte die Maus vorerst mit der weißen  Unterschale aus der Verpackung nehmen und von unten den weiteren Klebestreifen lösen. In Händen hält man dann die sehr schön und gut verarbeitete Magic Mouse. Einschalten und loslegen. Die Maus wird sofort vom mit Bluteooth ausgestatteten Mac erkannt, setzt aber für den Einsatz der Multitouchgesten bzw. des scrollens oder sonstiger Konfiguration entweder MacOS 10.6.2 (welches beim Erscheinen dieses Artikels noch nicht veröffentlicht wurd) oder das separat von der Apple Homepage herunterladbare „Wireless Mouse Update voraus. Wie gesagt, als Cursor und zum Klicken kann man die Maus sofort benutzen, erweitere Features erst nach Installation des Updates.

Multitouch

Der wohl wichtigste Punkt an der neuen Maus. Scrollen: Vorbildlich. Das „kinetische“ Scrollen, also „Scrollen mit Nachlauf“, quasi so, wie beim iPhone, mit anstupsen und natürlicher Scrollbewegung, ist voreingestellt und funktioniert in alle Richtungen hervorragend! Links und rechts, nach oben und nach unten. Natürlich, schnell und ruckelfrei. Der Rechtsklick muß erst in den Einstellungen aktiviert werden, funktioniert dann aber wie schon beim Vorgänger, der Magic Mouse. Damit der Rechtsklick zuverlässig erkannt wird, wird mit dem Mittelfinger geklickt und der Zeigefinger leicht angehoben. Darüber mockieren sich viele, länger als 2 Tage hat bei mir damals aber die Umgewöhnung nicht gedauert.
Das Zweifingerwischen um z.B. in Safari zur vorhergehenden Seite (nicht Tab!) zu wechseln oder in iPhoto zum nächsten Foto zu springen funktioniert, ist aber nicht wirklich ergonomisch da man ja die Maus mit Daumen und Ringfinger festhalten muß und mit Zeige- und Mittelfinger wischt. Dabei verrutscht auch mit Übung die Maus recht einfach. Aber alles in allem funktionieren die Gesten zuverlässig und sind eine willkommene und Verschleißfreie Neuerung der Magic Mouse.

Ergonomie

Na, ja. Ich bin weder Fachmann noch Hardcore-User. Meine Eindrücke sind deshalb natürlich rein subjektiv. Viele fragen sich, ob die Maus nicht zu niedrig zum Arbeiten ist, zu leicht um nicht vesehentlich bewegt zu werden, oder zu ermüdend weil zu klein und zu niedrig und nicht der Handhaltung angepaßt.
Für mich persönlich erfüllt die Maus perfekt den Zweck zu dem ich sie gekauft habe, und für mein Einsatzgebiet. Sie ist präzise, angenehm schwer und scrollen ist absolut hervorragend. Die niedrige Bauform ist notwendig um die multitouch Gesten ausführen zu können, die Handhaltung empfinde ich nicht als unergonomisch oder unbequem.
Mein einziger Kritikpunkt sind die Kanten. Dadurch, daß die recht flache oberfläche der Maus aus glattem weißem Kunstoff mit recht  harten Kanten gefertigt ist, spürt man diese am Ringfinger nach längerer intensiver Benutzung ein wenig. Hier hat Appletypisch „function follows form“ zugeschlagen 😉 Einschränkung ist dies aber in keinster Weise.

Sonstiges

Die Magic Mouse setzt ein optisches Abtastsystem ein das sich laser-tracking nennt. Damit ist eine präzise Steuerung in allen Lebenslagen möglich, nicht aber auf Glas oder sonstigen sehr kontrastarmen Untergründen.
Die Maus hat keinerlei mechanische Bauelemente, vom kleinen Taster der den „klick“ macht, abgesehen. Das ist sehr löblich, macht es das Gerät doch wartungsfrei. Eine neue Stromspartechnik soll dabei helfen, länger mit einem Satz Batterien auszukommen. Dabei wird die Maus sofort ausgeschaltet, bzw. in den sehr stromsparenden Schlafmodus geschickt, sobald der Mac einschläft. Auch sehr willkommen, diese Abwechslung.

FAZIT

Ich bin sehr zufrieden. Diese Maus ist genau das Gerät, welches ich mir lange gewünscht hatte. Endlich keine mechanischen, leicht verschmutzenden Teile mehr incl. rundum-scrolling. Sehr gut für den Schnitt vom TouchTalk Podcast zum Beispiel. Meinerseits definitive Kaufempfehlung an alle Nicht-Gamer.

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