Optoma Nuforce BeSport3 – Sport In-Ears die gut klingen und was aushalten

Optomas Füllhorn an Kopfhörern ist mittlerweile beachtlich. Neben den genialen Primo 8 oder HEM-6 Kopfhörern oder auch dem preisgünstigen BE-6 Modell dürfen wir nun auch die “BeSport 3” testen. Der Name sagt schon alles – Kopfhörer die für den Sport gemacht sind: Extra robust, feuchtigkeitsresistenter, ergonomisch (und auch bunt). Wie sie sich bei über 20 Besuchen im Fitnessstudio geschlagen haben erfahrt ihr hier.

Verpackung & Lieferumfang

Wie von den NuForce Modellen gewohnt ist die Verpackung schlicht und hochwertig. Neben den eigentlichen Kopfhörern (In-Ear, verbunden mit einem Kabel) finden wir eine weiche Neoprentasche für den Transport, ein kurzes Micro USB Kabel zum Aufladen sowie vielfältige Ohrstöpsel. Da gibt es die standard Silikonstöpsel in neon-gelb und neon-orange jeweils in drei verschiedenen Größen sowie ein paar “doppelter” Silkonstöpsel in schwarz; die “Earwings”, also jene Silikonteile, welche die Kopfhörer gegen das Verdrehen im Ohr schützen liegen ebenfalls in drei Größen und ebenfalls sowohl in neon-gelb als auch neon-orange vor. Alles in allem sollte also für jedes Ohr etwas dabei sein. Nur auf die von mir so geliebten “Memoryfoam” Stöpsel muss man verzichten, sie würden nicht lange durchhalten, unter den erschwerten Bedingungen mit Schweiß und Hitze beim Sport.

Inbetriebnahme & Reichweite

Da wir hier keine Apple Earpods haben erfolgt das Koppeln klassisch – Mitteltaste der Fernbedienung lange gedrückt halten, am Telefon im Bluetooth-Menü auf koppeln drücken, das war’s. Verbindung und Ladezustand der BeSport3 werden natürlich am iPhone bequem im Notification-Center angezeigt.

Die Reichweite der Bluetoth-Verbindung entspricht dem Standard, 10m bei freier Sicht sind kein Problem – und das obwohl die Gehäuse der Ohrteile aus robustem Metall gefertigt sind.

Design

Persönlich gefällt mir dieses Modell außerordentlich gut, speziell wegen des Metallgehäuses der Ohrteile als auch der neonfarbenen Earwings/Stöpsel. Sieht einfach gut aus und macht die Kopfhörer einfacher auffindbar wenn man mal beim Einräumen der Sporttasche etwas in “Eile” war.

Das hintere Ende der Ohrteile ist abgeflacht und mit ausreichend starken Magneten versehen – dadurch können die beiden Ohrteile z.B. in einer Trainingspause oder eben nach dem Training einfach zusammen geklippt werden und baumeln nicht unmotiviert herum. Gut, dass hier etwas stärkere Magnete als bei Kopfhörern anderer Marken eingesetzt werden, funktioniert bestens.

Zu guter letzt sei noch erwähnt, dass es neben dem hier getesteten schwarzen Modell auch noch ein in weiß/rosa gehaltenes gibt.

© Optoma

Klang

Wenn man “Sportkopfhörer” testet ist oftmals der Klang an die zweite Stelle gerückt. Nicht, weil das “gut” wäre, aber letztlich bringen mir super klingende Kopfhörer herzlich wenig, wenn sie binnen kürzester Zeit kaputt gehen weil sie mit Bewegung, Hitze und Schweiß nicht zurecht kommen.

Kann also der Hersteller auch hier überzeugen? Schließlich kosten die BeSport 3 nur z.B. ein Viertel der zuletzt getesteten Spitzenmodelle HEM-6.

Yep, können sie. Ich höre beim Sport gerne Hörbücher, neben der üblichen Musik. Außerdem ist dann die Musik die ich höre doch für meine Verhältnisse schneller und sportlicher als jene, die ich in der U-Bahn oder zu Hause höre. Egal, welche Aufgaben man an die BeSport 3 stellt, die Resultate sind sehr gut. Natürlich weisen sie nicht die Luftigkeit und Transparenz deutlich teurerer Modelle auf, sie klingen aber dennoch hervorragend und können daher auch bequem als “everyday” Kopfhörer zum Einsatz kommen. Top!

Tragekomfort

Ich hatte die BeSport 3 zunächst mit den schwarzen “doppelten” Silikonaufsätzen (Optima nennt die “Spin-fit twin-blade” ;-)) getestet. Irgendwie klappte das mit meinen Ohren nicht und es schmerzte. Als ich jedoch zu den mittleren “normalen” Silikonaufsätzen wechselte war alles bestens. Zudem sitzen die Kopfhörer hervorragend, weisen keinerlei Kanten auf, die Druckstellen hervorrufen könnten und bewegen sich selbst nach 40min auf dem Crosstrainer keinen Millimeter. Vor allem aber musste ich nicht ständig nachjustieren und die Kopfhörer wieder im Gehörgang fixieren was auf Dauer den kleinen Membranen der Lautsprecher meist Schäden zufügt.

Während also vieler Stunden im Gym kann ich hier nur Gutes berichten. Wobei, nein, ein Punkt ist mittlerweile ein klein wenig störend: Das Verbindungskabel. “Perfekte” Sportkopfhörer sollten heutzutage keines mehr haben.

Akkulaufzeit

Optoma verspricht 10h Akkulaufzeit und das konnte ich durchaus nachvollziehen, trotzdem ich natürlich keinen 10h Dauertest gemacht habe da das kaum praxisnah für einen Sportkopfhörer gewesen wäre. Während der Testzeit musste ich die Kopfhörer nur einmal nachladen; bei etwa 20 Trainings á 40-50min reden wir also von 15h Betrieb mit 1,5 Akkuladungen. Kommt hin!

Die Fernbedienung

Auf der rechten Seite baumelt die obligatorische kleine Fernbedienung mittels derer Lautstärke, Play/Pause sowie natürlich auch die Rufannahme oder auch den Siri-Aufruf steuert. Funktioniert, wenngleich ich mir noch eine bessere Kennzeichnung der Tasten gewünscht hätte. Die Fernbedienung ist aber von den Ausmaßen und der Form gut geformt und beim Sport sehr zuverlässig greifbar.

Besondere Features

  1. An erster Stelle steht hier natürlich der Feuchtigkeitsschutz, IP55 sind die BeSport 3 zertifiziert, das heißt sie sind gegen Regen, Staub und Schweiß perfekt gewappnet.
  2. APTX und AAC sorgen für hervorragenden Klang über Bluetooth.
  3. Die Mitgelieferten vielfältigen Ohrstöpsel sorgen für sicheren Halt im Ohr während des Workouts.
  4. Weitere Details finden sich auf der Herstellerhomepage.

Fazit

Ich hatte nichts anderes erwartet: Auch die BeSport 3 überzeugen mal wieder. Guter Klang, guter Tragekomfort, guter Sitz beim Sport, dazu robust und IP55 zertifiziert und das bei toller Akkulaufzeit und erschwinglichem Preis.

Klar, an die 100€ ist zwar teurer als manch andere günstige Kopfhörer, die BeSport 3 sind das Geld aber wert. Wer alround Kopfhörer sucht die auch beim Sport nicht klein beigeben und mit der Kabelverbindung zwischen den Ohrteilen leben kann, dem kann ich die BeSport 3 wärmstens empfehlen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mensch oder Bot? Bitte gib die Zahlen unten ein! *