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468 – Amerikaner
Amerikaner sind schon ein eigenes V�lkchen. Vor allem vom Europ�ischen Standpunkt aus gesehen. Aber bevor ich hier wettere
… h�rt einfach mal rein…
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Amerikaner sind schon ein eigenes V�lkchen. Vor allem vom Europ�ischen Standpunkt aus gesehen. Aber bevor ich hier wettere
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vor 2 Jahren
Ich kann kann mich an einen meiner ersten Chats erinnern. Das war ca. Mitte der Neuziger. Da war ich fasziniert, dass man so einfach mit Leuten in den USA über das Internet kommunizieren konnte. Ich hatte mich ziemlich lange mit einer jungen Dame von dort (ich glaube aus Florida) über Musik unterhalten, da wir schnell herausgefanden, dass wir einen ziemlich ähnlichen Geschmack hatten. Es ging um Bands wie die Smashing Pumpkins, Nirvana, etc.
Als wir uns schon ziemlich lange über das Thema unterhalten hatten, fragte sie mich doch tatsächlich, ob alle englischsprachigen Musik-CDs, die in Deutschland verkauft werden, ins Deutsche übersetzt werden *g*. Ich war über die Frage ziemlich verblüfft und hab ich mich gefragt, ob ich vielleicht die selbe Frage gestellt hätte, wenn ich in den USA aufgewachsen wäre, aber ich konnte es mir nur schwer vorstellen. Jedenfalls ist das ein Beispiel von vielen, das zeigt, wie hoch der Tellerrand in den USA sein muss.
Ok, das passte jetzt vielleicht nicht unbedingt zum Thema, aber das fiel mir beim Hören der Folge halt wieder ein.
vor 2 Jahren
Find es auf jeden fall bewundernswert, dass du früh morgens schon so aktiv bist (bügeln, potcasten, …) – ich weiß um diese Zeit grad’ mal wie ich heiß’ und was ich mit der Zahnbürste machen muss :-/
vor 2 Jahren
… meinte natürlich “podcasten” … peinlich *g* dabei wär’ ich eh schon einige Zeit munter *lol*
vor 2 Jahren
Also ich kann das nachvollziehen, als ich eben die Folge gehört habe musste ich an die “vielen” sinn freien Mails denken die ich bekomme.
Aber die USA-Amerikaner sind da nicht einzige Volk.
Gleiches Spiel habe ich mit Asiaten, Arabern und teilweise auch andere Personen die sich das von den USA-Amerikanern abgeschaut haben.
Also das “CC” gewurschtel, doofe Fragen an mich kommen nicht durch den Support durch, danke an die nochmal.
Second oder Third Layer zu sein ist da echt angenehm.
vor 2 Jahren
Hi!
Ich kenne sehr viele intelligente und sehr viele dumme Amerikaner. Gleiches gilt allerdigs auch fuer Deutsche und Oesterreicher. Deshalb finde ich die Pauschalisierung “Amis sind doof” immer ziemlich arrogant.
Ich denke, der Grund fuer diese Einstellung ist ein durch die 68er-Generation salonfaehig gemachter Antiamerikanismus sowie eine gewisse europaeische Kulturarroganz. Gerne vergleicht sich der Europaeer aus der gehobenen Mittelschicht mit einem Amerikaner aus der Unterschicht, was zwangslaeufig ein schiefer bzw. unfairer Vergleich ist.
Richtig ist, dass die kulturellen Angebote im Grossteil des Landes (alles, was nicht Kueste oder Grossstadt ist) sehr eingeschraenkt ist, so dass Leute aus diesen Gebieten nach europaeischen Massstaeben “hinterwaeldlerisch” erscheinen.
Ich arbeite allerdings in Los Angeles, da ist es dann – verglichen mit der deutschen Stadt aus der ich komme – eher das Gegenteil.
Ich musste allerdings auch feststellen, dass die Leute, die am lautesten ueber die mangelnde Kultur der Amerikaner laestern, selbst nie im Museum, Theater etc. zu finden sind, sondern sich lieber eine bloede US-Fernsehserie reinziehen.
Bezueglich “Bloedheit am Arbeitsplatz” habe ich eigentlich die gleichen Erfahrungen in Europa wie in den USA gemacht (ich war in einem IT-Unternehmen). Einziger signifikanter Unterschied: Amerikaner wechseln viel haeufiger den Job und muessen sich dann natuerlich viel haeufiger einarbeiten. Zwangslaeufig man dann am Anfang natuerlich keine Ahnung.
Martin (aus Kalifornien)
vor 2 Jahren
!. Punkt der mir etwas aufstößt ist der Vergleich Unterschicht und Mittelschicht!
Was hat das denn Intelligenz zutun. Ich bin auch nicht wirklich reich und kann auch nicht den besten Job annehmen. Trotzdem merke ich immerwieder, das meine Chefs oder sogar einige Abiturienten dümmer sind als ich. Sogar mein größeres Umfeld ist dümmer. Was ich aber zu dem Thema sagen wollte. Ich bin der Meinung das diese Situationen die du in deiner Podcast berichtet hast, aus der Einstellung der Amerikaner hervorgeht. Dort geht es sehr viel mehr nach dem wie man Arbeitet, wie zufrieden der Arbeitgeber ist, ob ich mich an etweiige Bestimmungen halte etc. Wer immer brav nachfragt und wenig Eigeninitiative zeigt, kommt gut an, denn er macht weniger Fehler. Das heißt solche Leute kommen dann in hohe Positionen obwohl sie grotten dämlich sind. Das ist auch der Grund warum so viele Firmenchefs in den USA hunderte von Beratern um sich scharen, weil sie von Unternehmensführung keine Ahnung haben. Das ist aber nur meine Beobachtung und spiegelt nicht die komplette Amerikanische Bevölkerung wieder.